Rechtzeitig zur Stelle:

So verhinderte die Werdohler Wehr einen Waldbrand

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In voller Ausdehnung brannte der Komposthaufen beim Eintreffen der Wehr am Einsatzort.

Werdohl - „Wären wir nur fünf Minuten später gekommen, hätten wir vielleicht schon einen Waldbrand gehabt!“ Wehrleiter Kai Tebrün war am Montagvormittag erleichtert, dass der Einsatz in der Nacht von Sonntag auf Montag letztlich doch recht glimpflich ausgegangen war.

Um 1.08 Uhr waren die Kräfte aus Kleinhammer und Brüninghaus nach Pungelscheid zur Kleingartenanlage Hesewinkel alarmiert worden. „Eine Anwohnerin aus der Nachbarschaft hatte aus der Kleingartenanlage einen Feuerschein und Rauch gesehen, deshalb die Feuerwehr angerufen“, erklärte Tebrün. 

Die Mitarbeiter der Leitstelle hatten zunächst eine brennende Gartenhütte vermutet und deshalb ein Großaufgebot mit 30 Kräften und mehreren Fahrzeugen alarmiert. „Schließlich war die Lage zunächst unklar, es hätten sich unter Umständen ja auch Personen in der Hütte befinden können“, so Tebrün. 

Komposthaufen brennt

Vor Ort fanden die Wehrmänner allerdings keine brennende Gartenhütte vor, sondern einen Komposthaufen, der in voller Ausdehnung brannte. Weil es sich um eine Parzelle im Randbereich der Anlage handelte, kamen die Flammen dem Waldstück am Selscheider Weg gefährlich nahe. „Weil die Hitze des Feuers so stark war, waren die Blätter an einigen Bäumen schon angesengt. Bis die Flamen übergreifen, hätte es nicht mehr lange gedauert. Und dann wären wir mit einer Einsatzdauer von rund einer Stunde sicherlich nicht ausgekommen“, sagte Tebrün. 

Den brennenden Komposthaufen löschte die Feuerwehr mit Wasser ab

So aber konnten die Kräfte der Feuerwehr den Brand noch rechtzeitig mit einem C-Rohr löschen und damit Schlimmeres verhindern. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist derzeit noch unklar. „Ich gehe allerdings nicht von einer Selbstentzündung aus“, sagte Tebrün

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