Realschule stellt sich zukünftigen Fünftklässlern vor

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Volle Konzentration im Technikraum: Nach der Bearbeitung der Figuren für einen Tischkicker mussten die hölzernen Männchen noch angemalt werden.

Werdohl - Im Technikraum der Realschule informieren sich Eltern von Viertklässlern über den Unterricht an der Werdohler Bildungseinrichtung. Ein älterer Junge erklärt derweil einem Viertklässler: „Ich habe mich für die Realschule entschieden, weil Du hier dasselbe erreichen kannst wie am Gymnasium.“

Der Noch-Grundschüler schaut ihn verwundert an. Der Jugendliche an seiner Seite erläutert: „Gut, Du musst zwar länger dran bleiben, aber es ist dafür nicht so stressig.“ Das leuchtet dem Kleineren offenbar ein. Er lächelt und nickt.

Eine Stunde zuvor hatten die Bläser- und die Streicherklasse die Viertklässler und ihre Eltern in der Realschul-Aula begrüßt – jeweils mit dem Lied „Jingle Bells“. Dabei handele es sich nicht – wie oft angenommen werde – um eine Weihnachts-, sondern lediglich um ein Winterlied. Schulleiter Bernd Bunge stellte sich dann seinen potenziellen neuen Schülern vor, bevor Melanie Effenberger das Wort ergriff.

Sie sei, verriet sie, besonders stolz an dieser Stelle das Wort als Lehrerin ergreifen zu dürfen, habe sie doch einst als Schülerin selbst diese Realschule besucht. Die heutige Mathematik-, Religions- und Kunst-Pädagogin berichtete: „Wir haben an dieser Schule 350 Schüler und 22 Lehrer.“ Von Montag bis Donnerstag werde jeweils bis 15 Uhr eine Hausaufgaben-Betreuung angeboten. In den späteren Klassen finde eine intensive Berufsorientierung statt. Und neben den Streicher- und Bläserklassen gebe es auch die Möglichkeit, sich dem Tanz oder dem Schauspiel zu widmen.

Beim anschließenden Rundgang durch die Realschule warfen die Grundschüler mit ihren Müttern und Vätern nicht nur einen Blick in den Technikraum. Auch staunten sie über Versuche aus dem Physik- und Chemie-Unterricht. Schließlich erfuhren sie auch, wie eine Deutsch-Stunde an der weiterführenden Schule aussehen könnte. Zum Abschluss lernten sie noch die Caféteria kennen. - Von Michael Koll

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