Realschule: „Solide Zweizügigkeit“ erreicht

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Schulleiter Bernd Bunge und Renate Kliem vom Förderverein beim Verlesen des Kassenberichts. ▪

WERDOHL ▪ „Lernen mit Herz und Verstand“ lautet das Motto der Realschule Werdohl, wie Schuldirektor Bernd Bunge am Dienstagabend im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Fördervereins betonte. Die Aussage stand im Zusammenhang mit der Aufstellung des Etats für das nächste Geschäftsjahr.

Der Posten „Belobigungen für besondere Leistungen“ sollte demnach in gleicher Höhe auch in die aktuelle Haushaltsplanung des Fördervereins einfließen, schlug Bunge vor. Dabei fließen nicht nur schulische Leistungen (Verstand) in das Vergabeverfahren ein, soziale Kompetenzen (Herz) können ebenfalls zu einer Auszeichnung führen.

Aufgrund von Terminüberschneidungen oder aus gesundheitlichen Gründen ließen sich am Dienstag etliche Vorstands- beziehungsweise Vereinsmitglieder entschuldigen. Dass die Versammlung in einem äußerst überschaubaren Rahmen stattfand, hatte keinen Einfluss auf die Tagesordnung. Der „Vize“ Andreas Wäscher leitete für den verhinderten Vorsitzenden Dirk Babucke die Versammlung. Im Jahresbericht ließ Wäscher die wichtigsten Termine und Investitionen der zurückliegenden zwölf Monate Revue passieren. Hierbei hob Bernd Bunge den Erfolg der Flyer-Aktion hervor, die zwar ungewöhnlich und kostspielig, aber überaus effektiv gewesen sei – dafür habe sie die solide Zweizügigkeit sichergestellt. „Wir haben einen Großteil unserer Zielgruppe in Werdohl, Neuenrade und Altena tatsächlich erreicht“, meinte der Rektor und schlug anschließend vor, die Aktion Anfang 2013 zu wiederholen.

Zudem sprachen sich alle Anwesenden dafür aus, dass dem Antrag des Musik-Fachvorsitzenden Thorsten Leppert entsprochen wird, der sich für die Anschaffung eines „tragbaren Pianos“ stark gemacht hatte. Schließlich spiele der musisch-künstlerische Bereich eine wichtige Rolle in der Schule, begründete Bunge die Zusage. Die Anschaffung einer CNC-Maschine, die dem Technik-Bereich zur Verfügung stehen sollte, verschob der Förderverein – „so lange bis eine funktionierende, auf die Schulform abgestimmte Software verfügbar ist“, erklärte Bunge.

Dank des sehr engagierten Vorsitzenden Dirk Babucke sei die Zahl der Fördervereinsmitglieder bei rund 300 stabil geblieben, sagte Andreas Wäscher und schloss die Versammlung mit dem Hinweis, dass am 30. November in der Zeit zwischen 16.30 und 19.30 Uhr das Winterfest stattfinden wird.

Von Markus Jentzsch

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