Realschule: „Eindeutige Zweizügigkeit“

Realschulleiter Bernd Bunge sieht die Arbeit seiner Schule durch die Eltern belohnt.

Werdohl - An den beiden Anmeldetagen für die neuen fünften Klassen der Realschule haben 58 Eltern ihre Kinder angemeldet. 57 Kinder kommen aus Werdohl, eines aus Altena. Schulleiter Bernd Bunge ist mit diesem Ergebnis sehr zufrieden: „Meine Zweizügigkeit ist damit eindeutig gesichert.“

Die war zwar nicht gefährdet, dennoch sieht Bunge das als positive Unterstützung der Schule und der Schulform an. „Das ist sehr wichtig“, sagte er gestern auf Nachfrage unserer Zeitung. Zwei Tage zuvor hatte die Gesamtschule gemeldet, dass deren Vierzügigkeit wohl in Gefahr sei und nach dem Sommer nur drei Klassen eingeschult werden könnte.

Bernd Bunge will unbedingt, dass die städtische Realschule am Köstersberg verbleibt. Durch das Auslaufen der Hauptschule am Riesei wird dort bald ein Gebäude frei, es ist unter anderem in der Diskussion, die Realschule dorthin zu verlegen. Bunge ist aus vielerlei Gründen dagegen, die Realschule soll in Innenstadtnähe bleiben. Der Standort am Köstersberg sei ein wesentlicher Teil des Schulprofiles. Von daher argumentiert er, dass sich die 58 Eltern sozusagen „mit den Füßen“ nicht nur für die Schulform Realschule, sondern für die Werdohler Realschule am Köstersberg entschieden hätten.

Im vergangenen Jahr hatten sich 53 Kinder angemeldet, Bunge: „Das sind dieses Jahr rein kaufmännisch gerechnet zehn Prozent mehr.“

Von Volker Heyn

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