Führerschein weg

Dreimal schneller als erlaubt: Raser vor Kindergarten erwischt

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Mit 96 statt der erlaubten 30 km/h ist ein Autofahrer der Polizei ins (Blitzer-)Netz gegangen: Ausgerechnet vor einem Kindergarten! 

  • Mehr als dreimal schneller als erlaubt war ein Autofahrer, als er der Polizei in die Radarfalle ging.
  • Gemessen wurde vor einem Kindergarten.
  • Auf diesem Teil der Bundesstraße gilt seit Oktober Tempo 30.

Werdohl - Wenn die Beamten des Netzwerks Geschwindigkeit der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis ihre Radarmessgeräte aufbauen, schreiben sie meist eine ganze Reihe von Verwarnungen und Anzeigen. So auch am Dienstag: Mehr als 350 Temposünder erwischten die Polizisten in Werdohl. Ein Autofahrer gab besonders viel Gas.

Mit 96 statt der erlaubten 30 km/h ist ein Autofahrer der Polizei ins (Blitzer-)Netz gegangen: Ausgerechnet vor einem Kindergarten! Der Raser muss mit zwei Punkten in der Verkehrssünderkartei, einem Bußgeld von fast 500 Euro und wohl auch einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen. 

Zwischen 7 und 12.30 Uhr überprüften die Mitarbeiter insgesamt 1.581 Fahrzeuge, von denen 355 zu schnell unterwegs waren. In 332 Fällen wird für die Fahrer nun jeweils ein Verwarngeld fällig, 23 Personen müssen mit einer Anzeige rechnen, weil sie mehr als 20 km/h schneller waren als an der Kontrollstelle, wo Tempo 30 innerorts gilt.

Raser war dreimal schneller als erlaubt: Tempolimit gilt seit Oktober

Die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h auf der Bundesstraße war im Oktober vergangenen Jahres im Bereich der Kita Wunderkiste eingerichtet worden. Zuvor galt an der Kontrollstelle Tempo 50. 

Länger zu Fuß gehen muss auch ein Autofahrer, der mit 101 Sachen durch Balve gerast war. Kurios, welcher Schnappschuss bei einer weiteren Kontrolle gelang: Eine Mutter war vermeintlich mit 61 km/h unterwegs - allerdings schob sie einen Kinderwagen. 

Quelle: wa.de

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