Radweg Lenneroute:  SPD bringt eine neue Variante ins Spiel

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Die Trassenführung des Radwegs Lenneroute in Werdohl ist einmal mehr Diskussionsthema in den politischen Gremien. Die SPD bringt jetzt einen neuen Vorschlag ins Spiel. 

Werdohl - Die SPD-Fraktion im Stadtrat hat einen neuen Vorschlag für den Radweg Lenneroute eingebracht. Die Idee, wie die Strecke zwischen Ütterlingsen und der Höllmecke verlaufen könnte, soll in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung (Ustea) am Montag beraten werden.

Der Antrag basiere auf Diskussionen in der Bürgerversammlung am vergangenen Freitag, erklärte SPD-Ratsherr Jürgen Henke, gleichzeitig Ustea-Vorsitzender, und solle ein Beitrag zur Verbesserung der Radwegsituation auf dem genannten Abschnitt sein. 

Die blaue Linie markiert die bisherige Radwegplanung, die rote den Vorschlag der SPD. 

Nach der bisherigen Entwurfsplanung führt der Radweg vom Ende der Stettiner Straße in Ütterlingsen über die Bundesstraße 236 und später an der Straße und der Lenne entlang bis zur Brücke nach Lengelsen. Die SPD hält das Teilstück, auf dem die Radfahrer unmittelbar neben der Bundesstraße fahren müssen, für einen gefährlichen Abschnitt. Die vorgesehene 280 Meter lange Stützwand könne das Problem zwar lösen. Die SPD erwartet aber, dass die Errichtung dieser Wand ein langwieriger Prozess werden könnte. Sie schlägt deshalb vor, dass die Stadt noch einmal mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW verhandelt und auf eine schnelle Errichtung der Stützwand dringt beziehungsweise eine weitere Variante ins Gespräch bringen soll. 

Wechsel auf die andere Lenneseite

Diese Variante soll nach den Vorstellungen der SPD so aussehen, dass der Radweg von der Stettiner Straße über die B236 und unter dem Eisenbahnviadukt hindurch geführt wird, dann aber auf die andere Lenneseite wechseln soll. Dazu müsse eine einfache Brücke, beispielsweise aus Holz, errichtet werden, erklärt die SPD in ihrem Antrag. Auf der anderen Flussseite könne der Radweg dann über einen bereits vorhandenen Pfad bis zur Lengelsen-Brücke geführt werden. 

Die Vorteile dieser Lösung liegen für die SPD auf der Hand: Geringere Baukosten und kürzere Fertigstellungszeit sowie eine sichere Benutzung des Radweges. Außerdem halten die Sozialdemokraten einen Radweg auf dieser Trasse entlang der Lenne für attraktiver.

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