Radweg erst wieder ab August befahrbar

An der Lennepromenade an der Altenaer Straße wird der Hang zur Bahnlinie weiter mit Fräsgut verfüllt, danach werden Schotter und Splitt aufgetragen.

WERDOHL ▪ Die Wiederherstellung der Zuwegung zum Rad- und Fußweg an der Altenaer Straße lässt weiter auf sich warten. Voraussichtlich erst im August werde der Weg über das Tunnelportal wieder befahrbar sein. Das erklärte jetzt Bernd Mitschke, Chef der städtischen Bauabteilung.

Zur Erinnerung: Anfang 2009 waren Gesteinsbrocken aus dem Hang oberhalb des Rad- und Fußweges an der Lenne gestürzt. In einer ersten Aktion hatte die Stadt ein Bergbauunternehmen gebeten, den Hang mit einfachen Mitteln zu sichern. Das gelang nicht, immer mehr loses Material wurde entdeckt. Nach genauer Expertise eines Balver Geologen und mit Unterstützung einer Schweizer Firma standen auf einmal 169 000 Euro auf der Rechnung. 700 Quadratmeter Felsnetz und 80 Meter Fangzaun sollten samt begleitender Arbeit dafür aufgewandt werden. Andere Gutachten reduzierten den Kostenaufwand letztlich auf 120 000 Euro. Die Stadt kam aber auf eine noch preiswertere Lösung: Der Weg sollte im unteren Bereich aus der Gefahrenzone heraus Richtung Lenne verschwenkt werden, um hier aufwändige Felssanierung einzusparen.

Nach vielen Verhandlungen mit beteiligten Behörden und der Bahn akzeptierten alle Beteiligten diese kostengünstigere Lösung, die mit aktuell 60 000 Euro zu Buche schlagen dürfte.

Mittlerweile ist auf dem Schützenplatz gelagerter Erdaushub vom Eickelsborn angeschüttet worden, im Moment wird noch weiteres Material aufgebracht, auf dem der Weg geführt werden soll. Erst jetzt, so Fachbereichsleiter Mitschke, könnten die Ausschreibungen für Fangzäune und Felsnetze gefertigt werden. Das liege auch daran, dass die Kommunalaufsicht erst vor wenigen Tagen die Freigabe für diese investiven Mittel erteilt hatte. Bis die Aufträge vergeben, die Zäune bestellt und die Arbeiten ausgeführt werden können, vergeht weitere Zeit bis voraussichtlich August.

Volker Heyn

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