Quartiersverein soll Königsburg bunter und reicher machen

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Gerade einmal zwölf Interessierte trafen sich am Donnerstagabend, um die Gründung des Quartiersvereins Königsburg vorzubereiten.

Werdohl - Zwölf Interessierte trafen sich am Donnerstagabend im Gemeindesaal der Kreuzkirche, um sich über die Gründung eines Quartiervereins für die Königsburg zu beraten. Initiatorin Kerstin Sensenschmidt berichtete dabei über die Ergebnisse ihrer Fragebogenaktion, die sie vor einigen Wochen durchgeführt hatte.

Von gut 1800 Fragebögen waren nur rund 60 ausgefüllt zurückgekommen. Die meisten Teilnehmer waren 70 Jahre und älter. Folgende Interessen gaben die Befragten an: Gartenarbeit, Basteln, Gottesdienste, Kino, Konzerte, Sport, Backen, Kochen, Computer, Internet, Entspannungstechniken und Hausaufgabenhilfe.

Viele Teilnehmer hätten notiert, dass sie selbst Angebote machen könnten, freute sich Sensenschmidt. „Wir haben solch einen großen Fundus hier“, blickte sie zuversichtlich in die Zukunft.

Zwar erhalte der Verein einen Raum im derzeit noch im Bau befindlichen dritten Nachbarschaftshilfezentrum (NHZ) der Woge. Der Quartiersverein solle aber Angebote für alle bereit halten. Sensenschmidt sagte: „Der Verein könnte die Königsburg bunter und reicher machen.“ Er solle nicht nur für Senioren Veranstaltungen bieten, sondern auch für Jugendliche und Familien – beispielsweise von der Pflanzentauschbörse bis zum DVD-Abend.

Inna Kogan habe sich bereits angeboten, mehrfach im Jahr Konzerte zu geben. Dazu könnten dann etwa auch Zuschauer aus anderen Stadtteilen kommen. Darüber hinaus solle der Verein eine politische Interessenvertretung der Königsburg gegenüber der Stadt sein. Auch eine Ehrenamtstauschbörse könnte eingerichtet werden, überlegte Sensenschmidt.

Der Quartiersverein werde angebunden sein an den Pflegedienst im NHZ und an die Woge. Vertreter der beiden Institutionen sollen auch im geschäftsführenden Vorstand des Vereins vertreten sein. Vorstandskandidaten seien bereits vorhanden. Ein paar Beisitzerposten seien aber durchaus noch zu vergeben an Interessierte, berichtete Sensenschmidt.

Der nächste Schritt sei nun die Ausarbeitung einer Satzung für den Verein. Dazu wurde folgender Termin festgelegt: Donnerstag, 29. Juni, 19.30 Uhr, erneut im Gemeindesaal der Kreuzkirche. Eingeladen sei jeder Interessierte.

Schließlich müsse der Verein noch gegründet werden. Dazu brauche es sieben Gründungsmitglieder, die nicht zwingend später Teil des Vorstands werden müssten. Der Verein soll einen relativ niedrigen Mitgliedsbeitrag erheben. Sensenschmidt überlegte: „Das sollen nicht mehr als maximal fünf Euro im Monat sein.“

Darüber entscheiden müsse aber die Gründungsversammlung. Ob diese auch am 29. Juni stattfinde oder an einem späteren Termin, entscheide sich an dem Abend selbst – je nachdem, wie schnell die Satzung verabschiedet werden könne.

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