Werdohler Grundschüler entwickeln kleines Theaterstück

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Über mehrere Wochen arbeiteten die Grundschüler an ihrem Handpuppen-Stück und bastelten auch die Figuren selbst, bevor es zur Premierenvorstellung kam.

Werdohl -  Ihr eigenes kleines Handpuppen-Theaterstück entwickelten neun Kinder der Werdohl St.-Michael-Grundschule und führten dieses auch auf.

Unterstützt wurde der Theaternachwuchs von vier Berufsschülern des Plettenberger Gertrud-Bäumer-Kollegs, die im Rahmen ihrer Ausbildung zum Erzieher im zweiten Lehrjahr dieses Projekt an der katholischen Grundschule durchführten.

Tugce Murat, Sevde Yilmaz, Marc Magenheimer und Efthalia Chalkidou entwickelten gemeinsam mit den Kindern das Märchen „Die verschwundene Prinzessin“. „Das Märchen entstand aus den Ideen der Kinder. Die Handpuppen sind ebenfalls von ihnen gebastelt worden“, sagt Efthalia Chalkidou.

Hase, Einhornkönigin und Zauberer

In der Geschichte geht es um eine Prinzessin, die von der bösen Hexe aus Eifersucht geschnappt und eingesperrt wird. Der Prinz macht sich auf die Suche, trifft dabei auf einen Hasen, eine Einhornkönigin und zwei Zauberer. Gemeinsam gelingt es die böse Hexe zu schnappen und die Prinzessin zu befreien.

Passende Musik und Naturgeräusche

„Begleitet wurde die Aufführung von passender Musik. So haben wir beispielsweise Naturgeräusche eingespielt“, erzählt Chalkidou. Über einen Zeitraum von knapp drei Wochen kamen die Berufsschüler immer wieder in die Grundschule und unterstützten die Kinder bei den umfangreichen Vorbereitungen. „Gemeinsam haben wir die verschiedensten Aufgaben erledigt. So galt es die Texte und den Ablauf des Stücks zu üben, aber natürlich auch die Puppen zu basteln und zuvor die benötigten Materialien einzukaufen“, erinnert sich Chalkidou.

Wie es sich für ein gutes Märchen gehört, endet übrigens auch das der Werdohler Grundschüler nach der Rettung der Prinzessin mit den Worten: „Alle lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.“

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