300 Besucher dürfen ins Bad

Pünktlich zur Hitzewelle: Termin für Freibadöffnung in Werdohl steht

Die Reinigungsarbeiten im Freibad sind beendet, die Technik funktioniert. Am Samstag ist Saisonstart.
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Die Reinigungsarbeiten im Freibad sind beendet, die Technik funktioniert. Am Samstag ist Saisonstart.

Darauf haben viele Werdohler gewartet: Am Samstag, 19. Juni, soll nun auch in Ütterlingsen die Freibadsaison beginnen.

„Wir mussten uns zum Schluss doch etwas beeilen, weil wir von der erfreulich positiven Coronaentwicklung überrascht wurden“, sagt Frank Schlutow, der Chef der Werdohler Bäderbetriebe.

Allerdings müssen die Badegäste auch in diesem Jahr Einschränkungen hinnehmen. Die Dauer des Schwimmbad-Aufenthalts ist von vornherein zeitlich begrenzt. Montags bleibt das Bad geschlossen, dienstags bis sonntags stehen den Gästen jeweils zwei Vier-Stunden-Blöcke (10 bis 14 Uhr und 15 bis 19 Uhr) zur Verfügung. Die Frühschwimmer können jeweils zwischen 8 und 9.30 Uhr ihre Bahnen ziehen.

Zwischen den Blöcken wird desinfiziert

„Im Prinzip gelten die gleichen Bedingungen wie im Vorjahr“, sagt Schlutow. Das bedeutet: Es werden für jeden Block ausschließlich Tageskarten verkauft. Wer an einem Tag zwei Aufenthaltsblöcke buchen möchte, der muss folglich auch zwei Mal bezahlen. Haben alle Vormittagsgäste das Bad um 14 Uhr verlassen, soll die Zeit bis 15 Uhr dazu genutzt werden, Kontaktflächen und Sanitäranlagen zu desinfizieren.

„Wir dürfen maximal 300 Besucher zeitgleich ins Bad lassen“, rechnet Frank Schlutow mit dem Hinweis auf die mehr als 3000 Quadratmeter große Liegewiese vor. Kontrolliert wird die Anzahl der Badegäste wie im vergangenen Jahr mit einem Chipsystem: Jeder Besucher bekommt beim Bezahlen einen Chip, den er beim Verlassen des Bades wieder abgeben muss. Wenn zu einer Zeit alle Chips vergeben sind, ist das Besuchermaximum erreicht. Wer dann an der Kasse steht, muss warten.

Die 3-G-Regel entfällt

Aufgrund der niedrigen Inzidenz – am Montag lag die Sieben-Tage-Inzidenz im Märkischen Kreis seit fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter dem Schwellenwert von 35 – gilt ab Mittwoch die Inzidenzstufe 1. Für Freibadbesucher heißt das: Die 3-G-Regel entfällt, sie müssen weder einen Impfpass noch eine Genesungsbescheinigung oder ein negatives Testergebnis vorweisen.

Eintrittspreise angepasst

Weil coronabedingt nicht alle Leistungen angeboten werden können, sind die Eintrittspreise bereits 2020 angepasst worden. Frühschwimmer zahlen zwei Euro. Wer einen der beiden längeren Aufenthaltsblöcke buchen möchte, zahlt jeweils drei Euro Eintritt. Die Kinderkarte kostet zwei Euro, die Familienkarte schlägt mit sechs Euro zu Buche.

Grundsätzlich muss aber – im Wasser wie auch an Land – ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. „Wir hoffen auf die Rücksichtnahme und das Verständnis der Schwimmer“, appelliert Schlutow an die Badegäste.

Geduscht werden kann nur im Außenbereich

Geduscht werden kann – wie schon im Vorjahr – lediglich im Außenbereich. Die Sanitäranlagen im Inneren des Bades bleiben geschlossen. „Dort können wir den Mindestabstand nicht gewährleisten“, erklärt Schlutow.

Er weist allerdings darauf hin, dass man jederzeit kurzfristig reagieren und das Konzept an veränderte Rahmenbedingungen anpassen könne. „Wir hoffen natürlich, dass sich die positive Entwicklung fortsetzt.“ In diesem Fall könnten sich demnächst auch mehr als 300 Badegäste im Freibad tummeln.

Auch Vereine dürfen wieder ins Bad

Auch die Werdohler Vereine, der Schwimmverein SV 08 und die DLRG-Ortsgruppe Werdohl, können nun ihren Übungsbetrieb endlich wieder aufnehmen. „Nach dem Ende der offiziellen Badezeit steht ihnen das Bad zur Verfügung“, so Schlutow. An Tagen, an denen das Bad nur mäßig besucht ist, könnten die Vereine nach Absprache mit dem Schwimmmeister auch schon früher ins Bad.

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