„Pünktlich“ zum Abschluss

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Die Jahrgangsbesten ehrte Schulleiter Heinz Rohe (2. von rechts) mit einem besonderen Präsent. ▪

WERDOHL ▪ Einen Bestwert der Albert-Einstein-Gesamtschule Werdohl schaffte der Abschlussjahrgang der zehnten Klassen. 86,9 Prozent erreichte mindestens den mittleren Bildungsabschluss.

„So pünktlich wart ihr ja noch nie“, begrüßte Schulleiter Heinz Rohe die zehnten Klassen seiner Schule sowie zahlreiche Eltern, Geschwister und Freunde, zur Entlassfeier im Festsaal Riesei. In seiner Rede nannte Rohe die Abschlussschüler seinen „Ja, aber“-Jahrgang, denn die Jugendlichen seien auch manchmal schwer zuhändeln gewesen. Am Ende „aber“ seien sie insgesamt hervorragend gewesen, so Rohe. Dies zeigten auch die Zahlen: 51 Schüler haben die Qualifikation zur gymnasialen Oberstufe und nicht einer verlässt die Albert-Einstein-Gesamtschule ohne Abschluss. Da zeigte auch Rohe etwas Stolz.

Als Leistungsbeste ehrte der Schulleiter Martin Stamer, Lisa Bachmann, Carolin Gierse und Kennet Völlmecke. Zudem erhielt Larissa Holz ein kleines Präsent für ihr besonderes soziales Engagement. Insgesamt 114 Entlassschüler erhielten ihr Abschlusszeugnis von den Klassenlehrern Heinz Rohe, Andrea Pingel, Martina Bodewig, Traudl Menn, Jürgen Köllges, Daniela Ihling und Peter Kind. Diese bedankten sich mit einem kleinen Ständchen bei ihren Schülern, die ihre Lehrer fast euphorisch feierten.

Zuvor hatten die einzelnen Klassen ihre großen Auftritte. Für die 10.1 hielten Janina Ebener, Martina Stamer und Dominik Voß eine Abschlussrede voller Erinnerungen an schöne Momente der Schulzeit. „Unser Miteinander wurde von Jahr zu Jahr besser“, waren sich die drei einig. Auch die „Top 3“ der Ausreden sorgte für viele Lacher im Publikum.

Mit einem Sketch ließ die Klasse 10.3 ihre Schullaufbahn Revue passieren. Zwei alte Damen erinnerten sich darin an verschiedene Stunden in Chemie oder Deutsch. „Probier´s mal mit Gemütlichkeit“, erklang bei der 10.4 und teilweise artistisch und zu Musik, von den 80ern bis heute, tanzte die Klasse 10.2.

Auch Bürgermeister Siegfried Griebsch wünschte den Abschlussschülern alles Gute. „Ihr habt eure Zukunft in der Hand“, rief er den Jugendlichen zu. „Wäre ich ein Vertreter der Wirtschaft würde ich sagen: Junge Leute, wir warten auf euch“, so Griebsch.

Schulleiter Heinz Rohe beendete seine Rede mit dem Satz „Ende gut, alles gut“, auch wenn er zuvor noch feststellen musste: „Zusammenstauchen kann ja auch eine Form von Liebesbekundung sein.“ ▪ Von David Schröder

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