Quote schon bei 7,8 Prozent

30 Prozent mehr Arbeitslose in Werdohl in einem Jahr

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Werdohl – Zu einem saisontypischen Anstieg der Arbeitslosigkeit kam es im Januar in Werdohl. Wie die Agentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte, sind aktuell 930 Werdohler ohne Job.

Das sind 37 Personen (+4,1 Prozent) mehr als zum Jahresende 2019. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres (711) erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen sogar um 211 Personen, was einem satten Anstieg von mehr als 30 Prozent entspricht. Einer der Gründe dafür ist unter anderem die Schließung des Dura-Werkes. Der Automobilzulieferer hatte sein Werk in Plettenberg Ende April 2019 geschlossen. Dort waren auch viele Werdohler beschäftigt. So erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen in der Stadt zwischen Lenne und Verse allein im Mai um 125 Personen. 

Sandra Pawlas, Chefin der Agentur für Arbeit, rechnet auch im Februar mit einem weiteren „saisontypischen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit“. „Ab März werden wir vermutlich die gewohnte Frühjahrsbelebung erfahren“, hofft Pawlas. Fachkräfte würden in der Region weiterhin gesucht. „Trotz der saisontypischen Eintrübungen am Arbeitsmarkt wird die Vielzahl der Stellen Arbeitssuchenden deshalb auch in den kommenden Monaten Chancen auf eine neue Tätigkeit bieten“, ist Pawlas überzeugt. Unter den Personen, die aktuell in der Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur für Arbeit geführt werden, sind 413 Frauen und 517 Männer. 416 Ausländer sind ohne Arbeit. 79 der Menschen ohne Job sind unter 25 Jahren sowie 244 Arbeitslose 55 Jahre und älter. 

416 Ausländer ohne Job

Unter den Werdohlern, die aktuell in der Arbeitslosenstatistik geführt werden, sind 413 Frauen und 517 Männer. 416 in Werdohl lebende Ausländer sind ohne Arbeit. 79 der Menschen ohne Job sind unter 25 Jahren sowie 244 Arbeitslose 55 Jahre und älter. 

Im gesamten heimischen Agenturbezirk, der Werdohl und Neuenrade umfasst, stieg die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat um 46 auf 1267 Personen. Das sind 282 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 7,8 Prozent (Januar 2019: 6,1 Prozent). 

Anstieg auch kreisweit

Auch kreisweit gibt es mehr Arbeitslose. Aktuell 15 775 Personen bedeuten gegenüber dem Jahresende 2019 ein Plus von 760 Personen (+5,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote erhöhte sich damit auf 6,8 Prozent (Januar 2019: 6,1 Prozent).

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