Das Projekt Stadtumbaubüro ist beendet

Die Steg-Prokuristin Tina Kuras-Sochanowski (von links) sowie die beiden Stadtumbaumanager Erik Vorwerk und Anna Schwengers verabschiedeten sich nach drei Jahren aus Werdohl.

Werdohl - Nach drei Jahren Projektarbeit haben sich am Donnerstag die beiden Stadtumbaumanager Anna Schwengers und Erik Vorwerk aus Werdohl mit einem Empfang verabschiedet. Es wurde ein letztes Mal wieder richtig eng in dem kleinen Stadtumbaubüro an der Freiheitstraße.

Die kurzen Reden waren vor allen von Danksagungen geprägt. Bürgermeisterin Silvia Voßloh sagte, dass das Büro vor drei Jahren an der Freiheitstraße eröffnet wurde und nun wieder schließen werde. Insgesamt 31 Anträge zum Fassaden- und Hofflächenprogramm seien gestellt worden, 21 davon konnten umgesetzt werden. Voßloh: „Das ist eine sehr schöne Zahl.“ Bei der Umsetzung der Mittel aus dem Verfügungsfonds habe es insgesamt sechs Sitzungen gegeben, an einer habe sie selbst teilgenommen. Hier seien insgesamt neun Projekte realisiert worden, darunter die Hingucker und die Beleuchtung an der Neustadtstraße. 3600 Euro seien gefördert worden, was gleichzeitig bedeute, dass weitere 3600 Euro an privaten Mitteln eingesetzt worden seien. Das Engagement der Bürger sei sehr groß gewesen, sagte die Bürgermeisterin. Zum Leerstandsmanagement, ebenfalls eine Aufgabe des Stadtumbaubüros, habe es mehrere Informationsveranstaltungen gegeben. Bei den regelmäßigen Sprechstunden von Anna Schwengers und Erik Vorwerk seien viele Anregungen und auch Beschwerden von Bürgern entgegen genommen und an die Verwaltung weitergeleitet worden. Auch bei der Planung zum Umbau des Brüninghaus-Platzes war das Stadtumbaubüro seit 2012 mit dabei, hier sei vor allem die Beteiligungsphase der Bürger zu nennen. „Ich sage ganz herzlichen Dank“, schloss die Bürgermeisterin ihre kurze Ansprache.

Den Dank erwiderte Anna Schwengers. Wenn nicht so viele engagierte Bürger beim Stadtumbau mitgemacht hätten, wäre das Projekt nicht gelungen. Schwengers und Vorwerk sind bei der Agentur Steg in Dortmund angestellt, im Rahmen der Förderung durch die Landesmittel des Stadtumbau West wurde auch die dreijährige Projektphase des Stadtumbaubüros finanziert. Schwengers: „Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn wir bald nicht mehr aus Dortmund hierher nach Werdohl fahren dürfen.“ Auf der anderen Seite seien sie auch stolz darauf, was in Werdohl erreicht worden sei: „Da können wir auch mit guten Gewissen die Türe schließen.“ Dank sagte auch Tina Kuras-Sochanowski, die als Prokuristin der Agentur Steg in Vertretung für ihren Geschäftsführer Jens Cüppers nach Werdohl gekommen war.

Manfred Hoh vom Bürgerstammtisch bedankte sich mit einem Werdohl-Schirm: „Der soll sie gut behüten.“ Für die IG Neustadtstraße bedankte sich Uwe Kreikebaum. Adolf Knauer überreichte eine Film-DVD.

Von Volker Heyn

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