Probleme an der Nordstraße

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Die kurze Nordstraße ist eine Abkürzung zwischen Wilhelmshöhe und Friedenstraße und deutlich als Anliegerstraße ausgeschildert. Die Bewohner der Einfamilienhäuser fühlen sich besonders durch den Parksuchverkehr gestört.

Werdohl -  Klaus und Cordula Müller von der Nordstraße haben federführend für ihre Nachbarn und Anlieger einen Brief an die Bürgermeisterin und den Rat geschrieben. Es geht ihnen um die vielen und zu schnell fahrenden Fahrzeuge in ihrer Straße. Sie hätten sich von Autofahrern gar schon beschimpfen lassen müssen, so Cordula Müller im Gespräch mit unserer Zeitung. Sie sprach von „Eskalation.“

Die Anlieger haben bereits alle formellen Wege beschritten und Mitarbeiter des Ordnungsamtes an Ort und Stelle gebeten und über die Lage in Kenntnis gesetzt. Die Bürgermeisterin sei auch schon bei ihrer Sprechstunde informiert worden, passiert worden sei aber letztlich nichts.

Ihr Problem: In der als Anliegerstraße ausgeschilderten Nordstraße stellten andauernd Leute ihre Autos ab, die keine Anlieger seien. Stellenweise würden die Fahrzeuge so vor den Einfahrten geparkt, dass die Bewohner nur schlecht herausfahren könnten. Zudem werde häufig schneller als das erlaubte Tempo 30 gefahren.

Die Nordstraße werde zudem als beliebte Abkürzung zwischen Wilhelmshöhe und Friedenstraße benutzt, wobei die Friedenstraße häufig entgegen der Einbahnregelung befahren werde. Die Nordstraße ist unverkennbar als Anliegerstraße ausgeschildert. Wer dort kein Anlieger ist und durchfährt, weiß, dass es nicht erlaubt ist.

In dem Brief an die Bürgermeisterin steht: „Ein Auslöser für das Problem ist wahrscheinlich auch das gebührenpflichtige Parken in Werdohl, wodurch die Bürger auf andere nicht gebührenpflichtige Straßen ausweichen. Parksucherverkehr macht dabei auch oder gerade vor Anliegerstraßen keinen Halt. Von der Hetze des Alltags motiviert, werden die vorgegebenen Geschwindigkeits- und Einbahnstraßenregelungen gerne ignoriert.“

Es könne aber doch nicht richtig sein, dass diese Probleme auf die nicht betroffenen Anwohner und Anlieger abgewälzt würden. Nachbarschaftsstreitigkeiten mit Anwohnern kostenpflichtiger Parkbereiche seien vorprogrammiert. Das sei nicht gut für die Stadt. In dem von allen Bewohnern der sechs Häuser an der Nordstraße unterschriebenen Briefes steht zum Abschluss: „Wir möchten Sie höflich bitten sich der Situation anzunehmen und hier kurzfristig eine Lösung zu finden.“

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