Proben für großen Auftritt

Projektleiter Matthias Schnabel bei der Probenarbeit mit den jungen Chorbläsern in Eveking

WERDOHL ▪ in Zusammenarbeit mit dem CVJM-Westbund (Wuppertal) führt der CVJM-Kreisverband Lüdenscheid im Sommer dieses Jahres erstmals eine besondere Fördermaßnahme für jugendliche Chorbläser durch. Dabei handelt sich um ein Projekt unter dem Titel „Tennager Brass Academy“, das im vergangenen Monat begonnen worden ist und am Reformationssonntag, 31. Oktober, mit einem besonderen Gottesdienst und einer sich direkt anschließenden „musikalischen Matinee“ in der evangelischen Friedenskirche in Eveking enden wird.

Zugelassen zu diesem besonderen und herausfordernden Projekt waren Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 13 und 23 Jahren. Alle sind aktive Posaunenchorbläser, die die Literatur der Chöre technisch und stilistisch im Grundsatz sicher beherrschen.

Bis zur „musikalischen Matinee“ wurden acht jeweils zweistündige Proben angesetzt, die abwechselnd in Lüdenscheid und im evangelischen Vereinshaus der Landeskirchlichen Gemeinschaft an der Unteren Heide in Eveking stattfinden. Die Leitung hat der Orchestermusiker und Bundesposaunenwart des CVJM-Westbundes, Matthias Schnabel aus Velbert, der auch Herausgeber verschiedener Ausgaben von Bläserliteratur ist. Vor jeder Probeneinheit gibt es eine bläsertechnische Einführung, bevor die Proben der jeweiligen Literatur beginnen.

Mittlerweile haben sich 16 junge Menschen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren angemeldet. Sie kommen aus den CVJM-Posaunenchören aus Brügge, Werdohl-Eveking, Lüdenscheid, Dahle, Halver, Rahmede und Plettenberg. Die jungen Musiker haben sich als Teilnehmer der sogenannten Leistungsgruppe beim vierten Jungbläserwochenende des Kreisverbandes zu Beginn dieses Jahres in Wilgersdorf dafür qualifiziert.

Weitere junge Menschen sind durchaus willkommen, wobei freilich von den Verantwortlichen an Hand von Literaturbeispielen überprüft werden muss, ob sie mit den Anforderungen zurecht kommen können. Ein gewisses Maß an Grundwissen und Grundtechnik wird den Teilnehmern abverlangt. Auch wird eine verbindliche Teilnahme an den Proben des Projektes verlangt.

Beim Abschlusskonzert in der Friedenskirche wird eine Live-Band hinzukommen. Deshalb sollen auch die letzten beiden Probeneinheiten gemeinsam mit dieser Gruppe durchgeführt werden.

Ziel des Projektes, so formulierte es Michael Bertram, der Sprecher des Beirates „Bläserarbeit“ innerhalb des CVJM-Kreisverbandes, sei es unter anderem, den jungen Chorbläsern eine Förderung in technischer und stilistischer Hinsicht anzubieten, die sie motiviert und befähigt, in ihren örtlichen Chören verantwortlich dabei zu sein und sich auch Neues zu trauen. Das gehe bis hin zu dem Ziel, den Jugendlichen auch solistische Einsätze zu ermöglichen

Gemeinschaft erleben, in einer neuen Gruppe Spaß haben und die Vermittlung geistlichen Rüstzeuges – auch das gehört zu den Zielen, die die „Teenager Brass Academy“ vermitteln möchte. – -ka

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