Die Preise bleiben stabil

WERDOHL ▪ Der Countdown für die Eröffnung des Freibades in Ütterlingsen läuft. Die Saison beginnt in eineinhalb Wochen – am Samstag, 1. Mai, wobei die Frühschwimmer diese Premiere wohl kaum mehr erwarten können. Wegen des Feiertages beginnt der Schwimm- und Badebetrieb erst um 8 Uhr. Ansonsten ändert sich gegenüber der Freiwasser-Saison des vergangenen Jahres nichts.

Sowohl die Preise für Einzel- und Zeitkarten, als auch die Öffnungszeiten bleiben unverändert. Ebenfalls unverändert bleibt die Hoffnung darauf, dass es „endlich“ wieder einmal eine gute Badesaison geben möge, damit die Schere zwischen Einnahmen und Kosten nicht so stark auseinander driftet, wie 2009. Wie groß der Zuschussbedarf für das Freibad war, steht derzeit noch nicht ganz fest; „wir sind noch dabei, das Jahresergebnis 2009 zu erstellen, um es dem Aufsichtsrat vorlegen zu können, so der technische Geschäftsführer der Stadtwerke und Bäder GmbH, Joseph Beier auf Anfrage.

Bis zum Saisonstart bleibt indes noch dies und das zu tun, obwohl die meisten Aufgaben und Maßnahmen schon erledigt sind. So wurde zwischenzeitlich entlang der Hecke am Kinder- und Nichtschwimmerbecken sowie an der Liegewiese der neue Gitterzaun montiert. Das alte Maschendrahtgeflecht samt Pfosten war zum Teil schon arg marode.

Schon seit Wochen haben Schwimmmeister Uwe Dickmann und sein Team zudem die technischen Anlagen gesichtet und – soweit erforderlich – wieder in Schuss gebracht. Die beiden Edelstahlbecken sind gesäubert; das Wasser wurde bereits in die Turm- und Schwimmerbecken eingelassen und muss nun temperiert werden, wobei der technische Geschäftsführer der Bäder GmbH, Joseph Beier, darauf hofft, dass die vorhandene Absorberanlage bei entsprechendem Wetter dabei gute Dienste leistet – im Interesse der Energie-Einsparung.

Derzeit laufen noch die Reparaturarbeiten im Kinder- und Nichtschwimmerbecken. Dort tauscht die Firma Wess diverse Fliesen sowohl auf dem Beckenboden, als auch an der Umrandung aus. Der Frost, so stellte Joseph Beier fest, habe im letzten Winter „richtig Geld gekostet“ – also mehr als die rund 5 000 bis 6 000 Euro, die erfahrungsgemäß in die Hand genommen werden müssen, um einen verletzungsfreien Ablauf des Betriebs zu gewährleisten.

Aus Beiers Sicht mussten doppelt so viele Fliesen ausgetauscht werden, wie nach „normalen“ Winterphasen. Allerdings gab Manfred Wess zu bedenken, dass der Grundstock für die Schäden durchaus schon in früheren Winterphasen gelegt worden sein könnte, denn die Lebensdauer der verwendeten Fliesen reicht weit über 15 Jahre hinaus.

Arbeiten stehen allerdings auch an der Stützmauer des Freibadgeländes zur Lenneseite hin an. Dort ist ein Teil der Bruchstein-Verkleidung aus der Wand gebrochen und muss neu gesetzt werden. Auf längere Sicht, so die Einschätzung von Joseph Beier, komme man aber an einer Erneuerung der kompletten Stützmauer nicht herum. Diese Maßnahme werde vermutlich aber erst in dem ab 2015 beginnenden, neuen Fünf-Jahres-Plan auftauchen – es sei denn, es passiert noch etwas Unvorhergesehenes, hieß es.

Rainer Kanbach

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