Präsident der deutschen Wohnungsunternehmen in Ütterlingsen

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Woge-Chef Ingo Wöste (stehend) nutzte den Besuch des Bundesverbandsvorsitzenden Axel Gedaschko (3.v.l.), um die Wohnungsgesellschaft, das Quartier Ütterlingsen und seinen Erfolg als Geschäftsführer der Woge zu präsentieren.

Werdohl - Vor Selbstbewusstsein strotzend und überaus eloquent hat gestern Ingo Wöste das erfolgreiche Wirtschaften der Werdohler Wohnungsgesellschaft gegenüber dem Spitzen-Lobbyisten der deutschen Wohnungswirtschaft dargestellt.

„Sie sind ein schönes, lebendiges Beispiel“, entfuhr es spontan Axel Gedaschko, dem Präsidenten des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, nach dem er sich im Nachbarschaftshilfezentrum an der Danziger Straße umgesehen hatte. Dabei ging es ihm ganz offensichtlich nicht nur um die Arbeit der Woge, sondern auch um die tatsächlich sehr beeindruckenden Vermarktungsqualitäten des Woge-Geschäftsführers Wöste.

Die kleine Reisegruppe um Gedaschko kam gegen Mittag in Ütterlingsen an, zum ersten Kontaktgespräch traf man sich im Gemeinschaftsraum des Hauses Danziger Straße 9. Die Delegation wurde vorgestellt von Alexander Rychter, dem Verbandsdirektor des Verbands der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen. Der Bundesverband repräsentiere 480 kommunale, öffentliche, private und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen mit ingesamt mehr als 1,2 Millionen Wohnungen.

Bundesverbandsvorsitzender Gedaschko besuchte im Rahmen seiner dritten Sommertour Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Dabei gehe es um die Themen Energieeffizienz, Demographie und Altersgerechtigkeit und was die Mitgliedsunternehmen dazu beitragen könnten.

An der Gesprächsrunde nahmen Bürgermeisterin und Woge-Aufsichtsratsvorsitzende Silvia Voßloh sowie Werdohls Stadtplaner Stefan Groß teil. Wöste stieg direkt ins Thema ein: „Wir befinden uns hier in der demographie-festen Siedlung Ütterlingsen.“ Vor acht Jahren sei er, Wöste, aus Lemgo nach Werdohl gekommen: „Die Woge war damals im freien Fall.“ Von damals 14 Prozent Leerstand sei die Woge heute bei nur noch drei Prozent Leerstand: „Und das noch bei einer Ergebnisverbesserung.“

Auf die Frage der Verbandsvorsitzenden, wie viel Wohnungsleerstand es in ganz Werdohl gebe, wollte Wöste nichts sagen: „Dazu gibt es keine verlässlichen Angaben.“ Die Woge sei die einzige große Wohnungsgesellschaft, die sich am Ort um ihre Mieter kümmere. Wöste: „Alle anderen haben sich verabschiedet.“ Die Altenaer Baugesellschaft wolle ihren Werdohler Bestand verkaufen. Die LEG sei zu einer Briefkastenfirma umfirmiert worden, die Annigton habe ihren Bestand bereits verkauft, mit einem nochmaligen Weiterverkauf sei zu rechnen.

Die Delegation besichtigte noch das Nachbarschaftshilfezentrum gegenüber. Stadtplaner Groß und Wöste stellten die gute Zusammenarbeit von Stadt und Woge dar. - Von Volker Heyn

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