In Teilen Werdohls

Post stellt Briefe nicht mehr täglich zu

Die Post ist in Kleinhammer in dieser Woche nicht täglich in allen Straßen unterwegs – es fehlt Personal.
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Die Post ist in Kleinhammer in dieser Woche nicht täglich in allen Straßen unterwegs – es fehlt Personal.

„Extremste Personalausfälle“ führen bei der Deutschen Post laut Aussage des Pressesprechers Rainer Ernzer seit Beginn der Woche im Werdohler Ortsteil Kleinhammer dazu, dass die Post nicht mehr in allen Straßen täglich zugestellt wird.

„Wir sorgen aber dafür, dass Straßen, die an einem Tag ausgelassen werden mussten, am nächsten Tag von uns angesteuert werden“, versicherte Ernzer.

„Selbstverständlich hat die Post für solche Fälle Vertreter, die dort einspringen, wo es nötig ist. Doch derzeit haben wir vor Ort einen solch außergewöhnlichen Krankenstand, dass wir unsere Kapazitätsgrenzen erreicht haben“, konkretisierte Ernzer. Zwar könne es unter Umständen sein, dass das Problem auch Straßenzüge angrenzender Stadtteile wie beispielsweise Pungelscheid betreffe, doch das sei eine Ausnahme.

Personelle Situation soll sich bessern

Gute Nachrichten hat der Pressesprecher für die Bürger, die dort wohnen, aber auch gleich parat: „Ab Montag wird sich der Krankenstand bei unseren Beschäftigten deutlich entspannen und dann kommen die Briefe auch wieder sechs Tage die Woche bei den Menschen in Kleinhammer an – so wie gewohnt.“

Erzner erklärt vorsorglich, dass es jedoch bei einigen Anwohnern am Montag dennoch einen leeren Postkasten geben könnte: „Das liegt aber daran, dass die Menschen kaum noch private Briefe schreiben, die sie dann vielleicht am Samstag einwerfen. Und die gewerblichen Briefe, die wir bekommen – Rechnungen, Werbung und das ein oder andere Knöllchen – werden spätestens freitags abgeschickt und sind dann schon am Samstag da.“ Tatsächlich werden an Montagen „weniger als zwei Prozent der Briefe aus einer Woche zugestellt“, verrät Rainer Ernzer.

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