Poller für die Freiheitstraße in Werdohl

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Der MVG-Bus darf natürlich durch die Freiheitstraße fahren. Alle anderen Fahrzeuge haben nichts in der Innenstadt zu suchen. Zu welchen Zeiten, regelt ein entsprechendes Schild. J

WERDOHL ▪ Mehrere Ratsmitglieder inklusive des Bürgermeisters sprachen am Montag im Hauptausschuss über ihre Beobachtungen, dass gerade in den Abendstunden in der Freiheitstraße überraschend viele Autos unterwegs seien.

Zur Sprache brachte das Thema Cornelius Böttcher von der SPD. Die Fußgängerzone werde verbotener Weise als Abkürzung von Autofahrern genutzt, teilweise würde auch noch viel zu schnell gefahren. Die Autos würden immer dann fahren, wenn keine Kontrollen zu befürchten stehen, also am Wochenende, nach Schließung der Geschäfte, an Sonn- und Feiertagen und am späten Abend.

Unterstützung bekam Böttcher von Bürgermeister Griebsch. Er habe auch schon von vielen Anwohnern von diesen Zuständen gehört. Angedeutet wurde, dass es sich bei den Autofahrern nicht um die üblicherweise sofort in Verdacht stehenden jungen Männern handele, sondern um „Personengruppen, von denen man es eigentlich nicht erwarten würde“.

Für die WBG steuerte Ratsmitglied Thorsten Hänel Erfahrungen bei. Seiner Beobachtung nach werde das gerade Teilstück der Freiheitstraße am Brüninghaus-Platz für Fahrten mit überhöhtem Tempo genutzt.

Von Böttcher angeregt wurde eine Poller-Lösung, es könne doch jemand gefunden werden, der die Innenstadt abends ab- und morgens wieder aufsperren würde. Im Ausschuss für Stadtentwicklung soll darüber jetzt ausführlich diskutiert werden. Es geht dabei auch um Zugangslösungen für die Feuerwehr. ▪ heyn

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