Polizei kontrolliert zum Schuljahresbeginn

+
Die Autofahrer sollen in den kommenden Wochen besonders vorsichtig fahren. ▪

WERDOHL ▪ Vom Fußgänger bis zum Lkw-Fahrer müssen sich alle Verkehrsteilnehmer zum Schuljahresbeginn auf verstärkte Kontrollen der Polizei einstellen. Neben der Überwachung setzt der Werdohler Wachenleiter Wolfgang Sudhaus auch auf Aufklärung. Zugleich blickt er auf eine positive Entwicklung bei der Zahl von verletzten Kindern.

Die Polizei verweist auf „besondere Anstrengungen“, die wieder zum Schuljahresbeginn unternommen worden sein, um den Schulweg sicher zu gestalten. In den kommenden Tagen werden die Bezirksbeamten der heimischen Wache in Werdohl und Neuenrade an neuralgischen Punkten eingesetzt. Unterstützt werden sie zudem durch die Streifenwagenbesatzung und den Wachenleiter. Zugleich appelliert Polizei-Chef Sudhaus an die Kraftfahrer, besondere Rücksicht auf Kinder und Schüler zu nehmen.

Diese könnten aufgrund ihrer geringen Größe herannahende Fahrzeuge erst später erkennen, Entfernungen kaum abschätzen, sie würden sich schnell ablenken lassen und beispielsweise Ampeln weniger beachten. Außerdem hätten sie einen stärkeren Bewegungsdrang – mit der Folge, dass sie auch plötzlich los rennen. „Aus diesen Gründen fordern wir alle Fahrzeugführer auf, besonders vorsichtig zu fahren und ein Vorbild zu sein“, unterstreicht Sudhaus in einer Stellungnahme.

Vorbildhaft sei die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen, das Unterlassen falschen Parkens sowie die Beachtung der Anschnallpflicht und die Sicherung der Kinder mit Kinderrückhaltesystemen. Genau diese Punkte werden von der Polizei bei den Überwachungsmaßnahmen auch kontrolliert. Weitere Maßnahmen, die ergriffen wurden und werden: Verkehrssicherheitsarbeit und Verkehrsaufklärung in Kindergärten, Schulen und Fahrschulen, Schulwegbegehung mit den Erstklässlern sowie die Radfahrausbildung. Als weitere Punkte, die eine Erhöhung der Sicherheit bedeuten würden, führt die Polizei unter anderem an, dass Kinder einen Fahrradhelm beim Radeln tragen müssen und ohne Zeitdruck zur Schule fahren sollen. „Hektik birgt Gefahren.“

Eingesetzt werden auch im neuen Schuljahr wieder die bekannten Schulbusbegleiter. Diese sind bei den Bussen für die Schulen am Riesei aktiv. Sie sollen für einen geordneten und gefahrlosen Einstieg an den Bushaltestellen sorgen – und für Ruhe sorgen. „Zu Schuljahresbeginn werden die Schulbusbegleiter auch durch die Polizei unterstützt, verspricht Sudhaus. ▪ Marco Fraune

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare