Pläne für den Brüninghaus-Platz

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Werdohl - In knapp vier Wochen ist es soweit: Am Dienstag, 1. Juli, sollen im Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung (USteA) die Pläne für den Brüninghaus-Platz und die Lennespange vorgestellt werden.

Zwar könne er selbst nicht zum USteA einladen, sagte Fachbereichsleiter Michael Grabs. Das müsse der neue Ausschussvorsitzende tun. Aber derzeit sei vorgesehen, noch vor der Sommerpause zum ersten Mal über die Pläne zu sprechen.

Hintergrund für die Eile ist der geplante Baubeginn im Frühjahr 2015. Im April solle es losgehen, kündigte Michael Grabs an. Damit das klappt, müsste die Verwaltung den Auftrag im Dezember und Januar ausschreiben. Im Februar und März sollen die Bewerbungen ausgewertet und anschließend der Auftrag vergeben werden. „Wir wollen im Winter ausschreiben, wenn die Unternehmen noch nicht so volle Auftragsbücher haben“, erläuterte der Fachbereichsleiter den Zeitplan. Schließlich habe man dann noch eine Chance auf „vernünftige Preise“.

Sollte es jetzt nicht gelingen, noch vor den Sommerferien über die Pläne zu sprechen, „geraten wir ein bis zwei Monate ins Hintertreffen“, sagte Grabs. Würde der Auftrag erst im Frühjahr ausgeschrieben, hätten die Unternehmen möglicherweise schon andere Aufträge und nicht mehr so großes Interesse an dem Projekt in Werdohl.

Außerdem sollen die Politiker genug Zeit haben, über die Pläne nachzudenken und „in der ausreichenden Ruhe zu beraten“, nannte Grabs einen weiteren Grund. Nachdem die Entwurfsplanung des Architektenbüros Geskes.Hack am 1. Juli im USteA vorgestellt wurden, soll die Sommerpause dazu Gelegenheit bieten.

Bürgerinformation in den Ferien

Am 25. August wird der Ausschuss zum nächsten Mal tagen. Dann sollen die Mitglieder zusammentragen, welche Teile der Entwurfsplanung sie in Ordnung finden und wo Ergänzungen notwendig sind. Bis dahin seien auch Informationsabende für Bürger, Anlieger und Gewerbetreibende geplant, teilte Grabs mit.

Ende September soll der Rat über die Entwurfsplanung abstimmen. Darauf aufbauend werden die Architekten im Oktober und November eine Ausführungsplanung erstellen, damit im Dezember der Auftrag ausgeschrieben werden kann.  - Von Constanze Raidt

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