Fest in St. Petrus Canisius mit Tauziehwettkampf

Sie waren diesmal das Maß aller Dingen – die kräftigen Jungs der Pfadfindergruppe von St. Michael sicherten sich den Sieg über die drei Mitbewerber-Teams.

WERDOHL ▪ Die Tauziehgemeinschaft Ludemert ist von ihrem Thron gestoßen worden – im Muskelspiel um die kräftigste Mannschaft mussten die Männer am Sonntag ihren ersten Platz, den sie in 2010 erkämpft hatten, den Pfadfindern überlassen.

Im Mittelpunkt des Gemeindefestes von St. Petrus Canisius stand zweifelsohne der beliebte Tauziehwettbewerb. Zunächst sah es allerdings nicht danach aus, dass der spaßige Programmpunkt hätte stattfinden können. Das schlechte Wetter sorgte bereits am Vormittag für zwei Absagen. Der Kirchenvorstand verschob zunächst den Start und entschied sich dafür, die verbliebenen vier Mannschaften eine Stunde später in den Wettstreit treten zu lassen. Zwar konnten die Blauröcke des Löschzugs Eveking zwei Siege für sich verbuchen, dies reichte allerdings nur für den zweiten Platz; es folgt die Tauziehgemeinschaft Ludemert auf Platz drei. Ohne Chancen auf einen Sieg war hingegen das Team des Kirchenvorstands Werdohl/Neuenrade. „Wir ziehen kräftig an einem Strang“, kündigte Pfarrgemeinderatsmitglied Manfred Buchta zwar vor dem ersten Kräftemessen an, doch die Männer „ließen Körner“. Dennoch hofft die Mannschaft mit ihrem Engagement die Gemeindemitglieder davon überzeugt zu haben, „sich vom Kirchturmdenken verabschieden zu können, und gemeinsam in den verschiedenen Gremien miteinander zu arbeiten“.

Für die musikalische Unterhaltung der an die 200 Gäste zeichnete das Jugendblasorchester von Georg Tausch verantwortlich. Besonders gefragte waren bei den Besuchern wieder die selbst gebackenen Reibeplätzchen, die die Frauen der Kolpingsfamilie und der Gemeinde nach einem alten „Uroma-Rezept“ zubereiteten. Am Stand nebenan servierten die Malteser Bohnen- und Erbsensuppe, für die die „Köche“ bereits um 6 Uhr morgens die ersten Vorbereitungen trafen und ihre Position an den Herdplatten einnahmen. Wer lieber Süßes zum Kaffee verspeisen wollte, wurde am langen Kuchenbüfett mit 25 köstlichen Spenden fündig; für Hochprozentiges waren die „Cocktailmixer“ die richtigen Ansprechpartner. Wer ein glückliches Händchen bei der Tombola hatte, und die Lose mit den Hauptgewinnen zog, konnte sich über ein Mountainbike, Radio oder Eintrittskarten für das irische Konzert in der St. Michael-Kirche am 3. November freuen. ▪ sr

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