Nach Öffnung der Geschäfte

Pfarrei sieht sich unter Zugzwang: Ab 13. März wieder Präsenzgottesdienste

In der Pfarrei St. Michael Werdohl-Neuenrade finden ab dem 13. März wieder Präsenzgottesdienste statt.
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In der Pfarrei St. Michael Werdohl-Neuenrade finden ab dem 13. März wieder Präsenzgottesdienste statt.

Die Katholische Pfarrei St. Michael Werdohl-Neuenrade führt ab Samstag, 13. März, wieder Präsenzgottesdienste durch.

„Der Krisenstab der Pfarrei hat sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht“, heißt es in einer Mitteilung, die die Pfarrei am Mittwoch veröffentlichte, mit Blick auf den hohen Corona-Inzidenzwert von 133,1 (Stand Mittwoch) im Kreisgebiet. Nachdem im Märkischen Kreis mit Wochenbeginn die Geschäfte geöffnet wurden, sähen sich die Mitglieder des Krisenstabes unter Zugzwang.

„Es ist den Gläubigen nicht zu vermitteln, dass vor den Einzelhandelsgeschäften lange Schlangen stehen, die Kirchen aber geschlossen bleiben. Aus diesem Grund werden ab dem Wochenende bis einschließlich Palmsonntag zunächst in den Kirchen St. Mariä Heimsuchung in Neuenrade und St. Michael in Werdohl zu den gewohnten Zeiten Wochenendgottesdienste stattfinden“, heißt es in der Mitteilung weiterhin. An den Werktagen soll es wie bisher das Angebot der Offenen Kirche geben.

Anmeldung erforderlich

Für die Teilnahme am Gottesdienst gelten folgende Bestimmungen: Der Besuch ist ausschließlich nach vorheriger Anmeldung in Pfarrbüro erlaubt. Telefonische Anmeldungen sind unter Tel. 02392/8064310 oder 02392/8064311 zu den Öffnungszeiten und freitags von 9 bis 11 Uhr möglich.

Bei der Anmeldung erhalten die Gottesdienstbesucher eine Platznummer, die einzuhalten ist. „Gottesdienstbesucher ohne Anmeldung müssen abgewiesen werden“, teilt die Pfarrei mit. Das Tragen einer FFP2-Maske oder einer medizinischen Maske ist während des gesamten Gottesdienstes Pflicht. Der Gemeindegesang entfällt. Es gelten die bekannten Desinfektionsbestimmungen.

Märkischer Kreis der Corona-Hotspot in NRW

Sollten sich die Inzidenzzahlen weiter verschlechtern – der Märkische Kreis ist mit seiner Inzidenz momentan der Corona-Hotspot in Nordrhein-Westfalen – , werde der Krisenstab laut Mitteilung erneut beraten: „Über eventuelle Änderungen wird dann zeitnah informiert.“ Die Termine für die Ostergottesdienste werden in Kürze veröffentlicht.

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