Pfadfinder auf Schmugglertour

Bei den Gruppenspielen machten alle Kinder und Jugendlichen mit.

WERDOHL ▪ Aus ihrem zweiwöchigen Sommerlager in Georgenberg an der tschechischen Grenze sind die rund 50 Pfadfinder vom Stamm Sankt Michael zurück in Werdohl. Unter dem Motto „Schmuggeltour 2010 – Vorsicht vor den Zöllnern“ stand das diesjährige Zeltlager.

Highlights für die Pfadfinder waren die stufenübergreifenden Gruppenspiele, bei denen es darum ging, sich als echte Schmuggler zu beweisen. So mussten sie zum Beispiel Wasser mit Hilfe von Schwämmen transportieren und einen Schmugglerparcours mit verbundenen Augen meistern. Weitere Spiele waren eine Bräterfahrt, Wassersackhüpfen und Schlauchbootfahren. Am Abend wurde die beste Schmugglermannschaft für ihre Leistung belohnt.

Was einen echten Pfadfinder ausmacht, lernten die Kinder und Jugendlichen während ihres mehrtägigen Hikes. Hierbei erkundeten sie mit Karte und Kompass die umliegenden Wälder, bevor sie dann unter freiem Himmel ihre Zelte aufschlugen. Der Höhepunkt des Lagers war wie gewohnt das Bergfest, bei dem die einzelnen Zelte ihre eigene Vorführung gestalten mussten und den andern präsentierten. Es gab Sketche, Lieder, Werbung, Pantomime und eine Talkshow. Zum Abschluss des Tages gab es für die hungrigen Schmuggler ein selbst gegrilltes Spanferkel.

Auf dem Programm standen außerdem Aktionen und Ausflüge der einzelnen Gruppen. Die Jüngsten, die Wölflinge (sieben bis zehn Jahre), verbrachten einen Tag in Pilsen, die Juffis (zehn bis 14 Jahre) und die Pfadis (14-16 Jahre) machten die nächstgelegene Stadt Weiden unsicher. Die Stammesältesten, die Rover, ließen es sich nicht nehmen, die ungefähr 200 Kilometer entfernte Stadt Prag zu besichtigen. Weitere Programmpunkte waren eine Tageswanderung zu einer Burgruine, Besichtigung eines Bohrloches und Besuch eines Erlebnisschwimmbades.

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