Peter Kölsche verjüngt den Vorstand

Dieter Lohrengel, Halina Maciejewski und Peter Kölsche (hintere Reihe von links) planen mit den beiden Vorsitzenden des Kulturvereins „Werdohl heute“ das neue Jahr. Günter Vogt hat bereits seinen Kalender gezückt (vorne links im Bild Klaus Muhl). - Foto: Koll

WERDOHL - „Erwachsen“ ist jetzt der Kulturverein „Werdohl heute“: Denn am Mittwochabend fand im großen Sitzungssaal im Rathaus die 18. Jahreshauptversammlung des Zusammenschlusses Werdohler kulturschaffender Vereine statt.

Doch der „jugendliche Elan“ bleibt den Verantwortlichen erhalten; sie werden kein bisschen leiser. Auch im 19. Jahr wird es Dank „Werdohl heute“ an Lenne und Verse wieder kulturelle Höhepunkte im Veranstaltungskalender der Stadt geben.

Doch zunächst blickte der Vorsitzende Günter Vogt am Mittwochabend vor mehr als 25 Anwesenden auf die vergangenen zwölf Monate zurück. Er ließ die Aktivitäten aus 2012 Revue passieren, „die sehr viel Spaß gemacht haben“. Kritisch merkte er – im Hinblick auf das Gemeinschaftskonzert Werdohler Chöre auf dem Riesei – an: „Damit sich dort alle präsentieren können, kann jeder Chor eben nur zwei oder drei Lieder singen.“ Im vergangenen Jahr hatte der Shantychor mit einer Zugabe Unmut auf sich gezogen. Das nächste Gemeinschaftskonzert lockt am 2. März in den Festsaal Riesei.

Anette Wolf blickte schließlich schon ein wenig in die nähere Zukunft: Das nunmehr bereits 32. Kulturcafé steht am 17. Februar an – und zwar mit bewährtem Personal. Der Kabarettist Erwin Grosche kehrt zurück nach Werdohl. „Der Eisgenussverstärker“ lautet der Name seines Programms, welches er dann ab 18 Uhr präsentieren möchte.

Carla Marlinghaus hatte dann weitreichende Neuigkeiten zu verkünden: 2012 hatte die Veranstaltungsreihe der Offenen Gartenpforte noch ausgesetzt. In diesem Jahr soll sie wieder aktiviert werden. Doch damit nicht genug: Bereits im kommenden Jahr wird sie sich an die überregionale Organisation „Gartenlust im Sauerland“ anschließen. Die dann größere Veranstaltung kann durch diese Ober-Organisation dann auch breiter beworben werden, freute sich Marlinghaus.

Kassierer Dieter Lohrengel erklärte dann die Entwicklung in Werdohler Musikvereinen und Chören für „bedenklich“: Vor fünf Jahren habe es dort noch gut 350 Aktive gegeben. Aktuell seien er nur noch 227. Anschließend berichtete Lohrengel noch von einer gesunden finanziellen Basis des Kulturvereins „Werdohl heute“. Folgerichtig wurde er bei den anschließenden Wahlen auch für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt.

Ebenfalls weitere 24 Monate bleibt Klaus Muhl zweiter Vorsitzender des Vereins. Drei Beisitzer wurden dann für zwölf Monate in den Vorstand gewählt: Halina Maciejewski bleibt im Amt. Karl-Heinz Rehmann und Gerd Seckelmann traten aus Altersgründen nicht zur Wiederwahl an. Peter Kölsche konnte als ein Nachfolger gefunden werden. Ein Beisitzer-Posten blieb indes vakant.

Am 24. April ist die Geschichte Pungelscheids bei der nächsten Auflage der Veranstaltungsreihe Werdohler Gespräche Thema im Bauerncafé Hurst. Erstmals wird es dann ein musikalisches Rahmenprogramm geben: Sarah Zeist spielt Mandoline.

Der Altenaer Michael Baasner – aktiv beim Akkordeonorchester Neuenrade, der Brassgang Mark 1 und dem Märkischen Handorgel-Ensemble – plant im Festsaal Riesei ein Kammerkonzert. Bläser und Streicher sollten dann Nähe zum Publikum schaffen, indem sie nicht auf der Bühne, sondern im Innenraum spielen. Die Zuhörer nehmen dann nach seinen Plänen ausschließlich auf den Tribünen Platz.

Von Michael Koll

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