Pestalozzischule: Übergabe als Ziel für 2011

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Noch ist Peter-Paul Marienfeld „nur“ der kommissarische Schulleiter.

WERDOHL ▪ Die Zukunft der Pestalozzischule wird in den kommenden Wochen endgültig geklärt. Noch laufen zwar Gespräche mit dem möglichen künftigen Schulträger, der Stadt Plettenberg. Gearbeitet wird aber an einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung, die einen Wechsel der Schul-Trägerschaft vorsieht, erklärt Schulabteilungsleiter Rainer Gumz auf Anfrage.

Der bisherige kommissarische Leiter der Pestalozzischule, Peter-Paul Marienfeld, rechnet fest mit einer Übernahme der Förderschule, wie er im SV-Interview erklärt. „Wir haben inzwischen die Aussagen von beiden Schulauschüssen, dass die Trägerschaft an Plettenberg übergehen soll. Avisiert ist der 1. August.“

Mit Einsparungen für die Stadt Werdohl rechnet die Verwaltung eher nicht. Gumz: „Wir werden unsere Kosten weiter zu tragen haben.“ Und diese würde Plettenberg entsprechend in Rechnung stellen – wie Schülerfahrtkosten. Wobei weiterhin nach Möglichkeit am heimischen Standort festgehalten werden soll. „So lange es sich lohnt, bleibt der Standort erhalten“, unterstreicht der Schulabteilungsleiter. Die Entscheidung darüber treffe aber die Politik. Eine Verwaltungsvorlage für die Schulausschusssitzung am 9. April werde noch erarbeitet. Über den Tenor könne er noch keine Auskunft geben, so Gumz. Die betroffenen Eltern würden aber von dem Schulleiter informiert, sodass Planungssicherheit zum nächsten Schuljahr bestünde.

Marienfeld geht davon aus, dass die dann womöglich als Dependance der Vier-Täler-Schule geführte Pestalozzischule erst einmal in Werdohl verbleiben wird. „Ich habe noch nichts Gegenteiliges gehört.“ - Marco Fraune

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