Go-Music-Konzert: Fans sind begeistert

Perfekte Rockmomente

Ausnahme-Sängerin Jeannette Marchewka in Action.
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Ausnahme-Sängerin Jeannette Marchewka in Action.

Perfekte Rockmomente erlebte das Publikum im Alt Werdohl.

Schlagzeuger Dirk Sengotta startete beim Go-Music-Konzert am Freitagabend in der Musikkneipe Alt Werdohl einen Rhythmus, der allein das Blut der Zuhörer in Wallung bringen konnte. Gastgeber und Bassist Martin Engelien entlockte schließlich seinem Vier-Saiter einen einzigen Ton, der in die Mägen der Fans fuhr.

Essenz der Rockmusik

Dann legte Ausnahme-Sängerin Jeannette Marchewka los. Während Gitarrenvirtuose Francesco Marras einstieg, schraubte die Vokalistin ihren souligen Gesang hinauf zu einer rotzig-frechen Anklage. Die Band zelebrierte „You oughta know“ von Alanis Morissette. Francesco Marras schien bei seinem Solo im Laufe des Songs für ein ganzes Stadion sehnsuchtstrunkener Fans zu spielen. Was der Vierer dort auf der Bühne aufführte, das war die Essenz der Rockmusik: ein perfekter Moment.

Sängerin tanzt mit dem Mikro in der Hand

Doch davon gab es noch einige mehr im Laufe dieses Abends. So etwa als Marras seinen großen Auftritt hatte – und zwar bei seiner Interpretation von „Johnny B. Goode“. Den Rock-‘n’-Roll-Klassiker von Chuck Berry sang der aus Sardinien stammende Gitarrist auch. Sängerin Marchewka sprang dabei ausgelassen an ihrem Mikro tanzend herum. Für die Fans war es ein Spaß, dem spielfreudigen Quartett auf der Bühne zuzusehen.

Ein weiterer Höhepunkt der zweieinhalbstündigen Show war, als Engelien seinen Tieftöner mit der flachen Hand malträtierte, als wären die Saiten nicht artig genug gewesen. Allmählich schälte sich aus dem Funk-Gewitter, welches dabei entstand, eine Melodie. Als Sengotta und Marras einstiegen, erkannten die Zuschauer im Saal das Lied: „Locomotive breath“ von Jethro Tull.

Fans feiern Karneval

Karneval herrschte im Alt Werdohl, als die „bezaubernde Jeanny“, wie Martin Engelien seine Gastsängerin Jeannette Marchewka stets an diesem Abend nannte, „Conga“ von Miami Sound Machine und Gloria Estefan mit feurigem Leben ausfüllte. Doch gleich so, als ob das dann nicht schon schweißtreibend genug gewesen wäre – und das war an der Stirn von Drummer Sengotte unübersehbar – folgten zum Abschluss eines furiosen Konzertes noch „Highway to hell“ von AC/DC und „I was made for loving you“ von KISS. Ausgelaugt aber glücklich gingen die Fans später heim.

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