Vergabeausschuss in Werdohl

Per Videokonferenz: Stadt vergibt Aufträge für 440.000 Euro

Der Vergabeausschuss der Stadt Werdohl hat am Donnerstag Aufträge für rund 440.000 Euro vergeben.
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Der Vergabeausschuss der Stadt Werdohl hat am Donnerstag Aufträge für rund 440.000 Euro vergeben.

Aufträge im Wert von knapp 440 000 Euro hat der Vergabeausschuss der Stadt Werdohl am Donnerstag vergeben. Das siebenköpfige Gremium unter dem Vorsitz des WBG-Ratsherrn Klaus-Dieter Frick tagte wegen der pandemiebedingten Einschränkungen wie schon im März und April in einer Videokonferenz.

„Der Vergabeausschuss ist für dieses Format geradezu prädestiniert“, sagte Florian Bock von der Vergabestelle der Stadtverwaltung, der ebenfalls an der Sitzung teilnahm. „Er tagt sowieso immer nichtöffentlich und es ist ja ein relativ kleiner Kreis.“

Und in diesem kleinen Kreis entschied der Vergabeausschuss nun zum Beispiel über die Anschaffung eines Fahrzeugs für die Jugendfeuerwehr. Das hätte eigentlich im vergangenen Jahr schon bestellt werden sollen, allerdings war das gescheitert und die Stadt hatte nur die feuerwehrtechnische Beladung in Auftrag geben können. Jetzt aber konnte der Auftrag für die Lieferung des sogenannten Tragkraftspritzenfahrzeugs Logistik (TSF-L) für rund 183 000 Euro an ein sächsisches Unternehmen vergeben werden, das auf den Aus- und Aufbau von Löschfahrzeugen spezialisiert ist. Auf die Auslieferung wird die Jugendfeuerwehr, in der das acht Tonnen schwere Fahrzeug für die Ausbildung und für Fahrten eingesetzt werden soll, allerdings noch eine Weile warten müssen. „Die Lieferzeit beträgt 18 Monate“, sagte Florian Bock.

Fast sechsstelliger Betrag für Bücher

Schneller wird das Esloher Unternehmer liefern müssen, das einen Auftrag über etwas mehr als 93 000 Euro erhalten hat. Es soll nämlich die Lernmittel für das Schuljahr 2021/22 liefern, und diese Bücher und anderen im Schulunterricht benötigten Gegenstände müssen bis zum Beginn des neuen Schuljahres im August natürlich vorhanden sein.

Und schließlich erteilte der Vergabeausschuss noch dem Neuenrader Bauunternehmen Ossenberg den Zuschlag für eine Rahmenvereinbarung über die Ausführung von Asphaltarbeiten. Rund 145 000 Euro zahlt die Stadt Werdohl, damit das Unternehmen aus der Nachbarstadt bis Ende 2022 im ganzen Stadtgebiet Schlaglöcher füllt und anfallende Asphaltarbeiten in einer Größenordnung von 50 bis 200 Quadratmetern ausführt.

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