Pension: Höchstsatz für Griebsch

Bürgermeister Siegfried Griebsch hat einen festgelegten Pensionsanspruch, weil er schon mehr als 40 Jahre Beamter in der öffentlichen Verwaltung ist.

WERDOHL   - Wenn Bürgermeister Siegfried Griebsch (SPD) im kommenden Jahr mit 58 Jahren aus dem Beamtendienst ausscheidet und im Juni in Pension geht, hat er sofort Anspruch auf den Höchstversorgungssatz von 73,37 Prozent seines letzten Gehalts.

Diesen Höchstversorgungssatz erreichen Beamte nach 40 Dienstjahren. Das ist im Beamtenversorgungsgesetz so festgelegt.

Griebsch war zunächst als sogenannter Lebenszeitbeamter bei der Stadt Plettenberg und ist jetzt als Wahlbeamter bei der Stadt Werdohl beschäftigt. Es gibt auch noch eine Eingruppierung als Laufbahnbeamter. Wäre er zur Wiederwahl angetreten und gewählt worden, hätte das keinen Einfluss auf die Höhe seiner Pension gehabt. Er hätte lediglich für die sechs Jahre Wahlzeit sein Gehalt als Bürgermeister bekommen und dafür entsprechend arbeiten müssen.

Die Pension des Bürgermeisters wird zu großen Teilen aus dem Haushalt der Stadt Plettenberg finanziert, weil Griebsch dort den größten Teil seiner Dienstzeit gearbeitet hat. Ein entsprechend geringerer Teil (der sich aber auch wieder zum Teil am zuletzt gezahlten Gehalt orientiert) wird aus dem Werdohler Haushalt aufgebracht werden müssen.

Die Pensionen für die früheren hauptamtlichen Bürgermeister Manfred Wolf und Jörg Bora werden ebenfalls in Teilen aus dem städtischen Haushalt finanziert. Bora bezieht eine Pension, die sich nach der Zahl seiner mehr als 20 Dienstjahre als Landesbeamter bei der Polizei und den fünf Jahren als Wahlbeamter der Stadt Werdohl berechnete. Alle städtischen ehemaligen Beamten erhalten ihre Pension von der Zusatzversorgungskasse Westfalen-Lippe.

Von Volker Heyn

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