Die Paten spielen auch mal mit den Fünftklässlern

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Fünftklässler und ihre Paten berichten, was sie alles gemeinsam machen, um den Start in den Alltag an der neuen Schule zu erleichtern. ▪

WERDOHL ▪ „Wir sind eine kleine Schule, keiner geht hier verloren.“ Das war eine der Aussagen mit der Annedore Rodtmann, Koordinatorin für das fünfte und sechste Schuljahr, die Stärken der Realschule Werdohl beim inzwischen traditionellen Grundschultag am Samstag unterstrich. Unterstützt wurde die Lehrerin dabei von vielen Akteuren, die beim Auftakt des Infotages für Viertklässler und ihre Eltern in der Aula der Schule das Wort ergriffen.

Später gab es Rundgänge durch die Schule, bei denen verschiedene Bereiche angesteuert wurden, in denen Lehrer und Schüler Aktionen für die Viertklässler vorbereitet hatten, um die Lehrangebote vorzustellen. Schulleiter Bernd Bunge zeigte sich zufrieden mit der Resonanz auf den Infotag – nicht zuletzt im Hinblick darauf, dass es zeitgleich ähnliche Veranstaltungen in den Schulen der Umgebung gab. Er begrüßte die Gäste, aber die Vorstellung der Realschule übernahm er nicht allein – zu Wort kamen vor allem auch die Schüler, in dem sie etwas über ihre Schule erzählten oder indem sie zeigten, was sie gelernt haben. Letzteres galt beispielsweise für die Streicher und Bläser aus den aktuellen fünften und sechsten Klassen. für die Streicher des fünften Schuljahres war es der erste Auftritt überhaupt. Außerdem erzählte Kinder aus dem fünften Schuljahr gemeinsam mit den älteren Paten ihrer Klassen, wie dieses Patenschaftssystem funktioniert und was sie gemeinsam unternehmen. So seien die Paten nicht nur Ansprechpartner bei Fragen rund um die Schule – sie kämen in Pause auch, „um mit uns Galgenmännchen zu spielen.“

Die ehemaligen Schülerinnen Miriam Ohrmann und Carine Jadzejewski berichteten über ihre erfolgreichen Schullaufbahnen nach dem Realschulabschluss in Werdohl. Dazu gab es dann noch „Rollmopsgedichte“ aus dem fünften Schuljahr zu hören. Volker Oßenberg lieferte Informationen über die Arbeit der Elternvertretung an der Realschule.

Viel Zeit konnten sich dann die vier Gruppen nehmen, die zu den Rundgängen starteten. Sowohl in der Technikklasse, in der Sporthalle, in den Biologie- und Physikräumen oder in der Bläserklasse standen Schüler aus dem neunten Schuljahr, um den Viertklässlern kleine Aufgaben zu erklären, an denen sie sich selbst versuchen konnten. Die Eltern konnten derweil ihre Fragen an die jeweiligen Lehrer loswerden.

In der Technikklasse galt es zum Beispiel, mit wenigen Handgriffen eine Schmirgelfeile selbst herzustellen. In der Biologie standen Mikroskope und Präparate mit Einzellern bereit, die sich die Kinder anschauen konnten. Im Physikraum warteten eine ganze Reihe von Experimenten – zu allen Themen „außer der Atomphysik“, wurden die Gruppen dort begrüßt. Egal ob Elektrizität, Optik, Akustik, Magnetismus – Ausprobieren war gefragt. Austoben dagegen konnten sich die Viertklässler in der Turnhalle. Den Parcours dafür hatten ebenfalls ältere Schüler aufgebaut, die auch Hilfestellung leisteten. ▪ gör

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