Parkraumkonzept ist für Juni versprochen

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Mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen, doch hier muss das Unternehmen nachbessern. ▪

WERDOHL ▪ Das von der SPD geforderte Parkraumbewirtschaftungskonzept für die Innenstadt wird zur Jahresmitte vorliegen. Das hat Fachbereichsleiter Bernd Mitschke jetzt fest zugesagt.

Generell sind sämtliche 319 Parkplätze auf städtischem Grund und Boden kostenfrei und zeitlich unbeschränkt. Die zeitlich begrenzten Parkplätze auf dem Lidl-Gelände gehören dem Unternehmen. Weitere 36 Parkplätze dienen dem Park-and-Ride-System am Bahnhof. 46 öffentliche und freie Parkplätze gibt es noch an der Schulstraße, wenn man diese denn zum Innenstadtbereich zählen will.

Bernd Mitschke empfindet es als Vorteil, dass in Werdohl generell das Parken frei ist: „Das findet man sonst in keiner umliegenden Stadt.“ Seiner Ansicht nach gebe es genügend freie Parkplätze im Innenstadtbereich, die Situation sei komfortabel: „Man findet eigentlich immer was.“ Um das allerdings zu präzisieren, war die Verwaltung von der Politik gebeten worden, ein Parkraumkonzept zu erarbeiten. Darin geht es auch um die Frage, ob nach dem Lidl-Neubau (das ganze Gelände war früher ein Parkplatz) und dem Abriss des Hotels zur Post die Parkplatz-Bilanz ausgeglichen ist. „In etwa schon, aber genaueres wird das Konzept bringen“, so Mitschke. Wie mit der Politik besprochen, wird das Konzept bis Jahresmitte vorliegen.

Faktisch geklärt, aber juristisch noch nicht bestätigt ist die Parkplatz-Situation neben dem Neubau der Stadtbücherei, dem Platz Zur Alten Post. Der Investor hatte einen Generalunternehmer für die ganze Baumaßnahme beauftragt. Der Generalist wiederum hatte die Erstellung des Parkplatzes an einen Subunternehmer vergeben. Die Stadt hat den Platz immer noch nicht abgenommen, weil sie bauliche Mängel an der Pflasterung erkannt hat. Mitschke: „Ein Gutachter ist mit uns der Meinung, dass die Arbeiten mängelbehaftet sind.“

Im Ergebnis dieses noch nicht zum Ende gebrachten Gutachterprozesses werde der Platz für die Stadt kostenfrei nachgebessert. Mitschke: „Wann das geschehen wird, weiß ich nicht.“ Erst wenn die Mängel beseitigt sind und die Stadt den Platz abnehmen kann, werde das Eigentumsrecht an die Stadt gehen. Dann sei auch eine Begrenzung der Parkzeit geplant.

Volker Heyn

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