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Hubschrauber landet in Werdohl: Paraglider aus Baum abgeseilt

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Von: Maximilian Birke, Jona Wiechowski

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Ein Hubschrauber aus dem SAR-Dienst (Search and Rescue) der Bundeswehr war in Werdohl im Einsatz.
Ein Hubschrauber aus dem SAR-Dienst (Search and Rescue) der Bundeswehr war in Werdohl im Einsatz. © Jona Wiechowski

Ein Paraglider ist am Freitagnachmittag gegen 16.15 Uhr in Werdohl in der Nähe der L655 abgestürzt. Die Feuerwehr war lange mit der Rettung des Mannes beschäftigt, der in etwa 15 Metern Höhe festhing. Spezialeinsatzkräfte der Höhen- und Luftrettung wurden angefordert.

Update vom 16. April, 11.17 Uhr: Auch die Feuerwehr Dortmund hat nach dem Einsatz noch einige Details genannt. Demnach hatte sich der abgestürzte Gleitschirmflieger an einem circa 15 Zentimeter starken Ast etwa fünf Meter entfernt vom Baumstamm festgeklammert.

Zwei Höhenretter stiegen laut Feuerwehr Dortmund mit Steigeisen und mit Seilen gesichert in den Baum und kletterten an einem benachbarten Ast über den Piloten. „Dort wurden Umlenkpunkte installiert und zwei Seile zum Gleitschirmflieger geworfen, mit denen er gesichert werden konnte“, heißt es zum Vorgehen.

Update vom 15 April, 20.08 Uhr: Nach dem Einsatz bilanziert Andreas Wäscher, stellvertretender Leiter der Werdohler Feuerwehr: „Das war eine äußerst schwierige Rettung.“ Das Gelände sei nur sehr schwierig zugänglich gewesen. „Die Höhenretter haben einen super Job gemacht – ich bin total begeistert von dem, was die geleistet haben.“

Update vom 15. April, 19.06 Uhr: Wie die Feuerwehr Werdohl mitteilt, waren gut 30 Einsatzkräfte des Löschzugs Stadtmitte und der Löschgruppe Eveking vor Ort.

Update vom 15. April, 18.41 Uhr: Jetzt ging es schneller als gedacht: Fast zeitgleich mit der Landung des Hubschraubers haben es die Höhenretter aus Dortmund geschafft, den Paraglider aus dem Baum abzuseilen. Derzeit scheint es so, als müssten die Luftretter nicht mehr aktiv werden. Fürs Erste bleiben sie auf dem Netto-Parkplatz in Standby.

Update vom 15. April, 18.32 Uhr: Die Feuerwehr wartet in diesen Minuten auf das Eintreffen des Rettungshubschraubers. Inzwischen wurde eine Landezone auf dem Netto-Parkplatz an der Schlacht eingerichtet. Dort stehen weitere Einsatzkräfte, unter anderem eine Rettungswagenbesatzung, bereit. Der Parkplatz ist folglich gesperrt.

Kräfte der Feuerwehr Dortmund sind an der Einsatzstelle eingetroffen.
Kräfte der Feuerwehr Dortmund sind an der Einsatzstelle eingetroffen. © Jona Wiechowski

Sobald der Paraglider aus dem Baum gerettet ist, soll ihn der Hubschrauber zum Netto transportieren, wo er dann weiter versorgt werden kann. Nach Informationen der Feuerwehr hat er keine schweren Verletzungen davongetragen.

Update vom 15. April, 18.28 Uhr: Vorsichtiges Aufatmen für den verunglückten Paraglider: Die Höhenretter der Feuerwehr Dortmund haben ihn inzwischen erreicht und konnten ihn mit einer Leine hoch oben im Baum sichern. Allerdings sitzt er noch immer im Geäst fest.

Update vom 15. April, 18.01 Uhr: Der erste Höhenretter ist fast bei dem verunglückten Paraglider angekommen. Nachdem man sich an der Einsatzstelle zunächst sicher war, dass der Einsatz eines Hubschraubers notwendig sein würde, scheint es gerade so, als wenn doch eine Chance besteht, dass die Höhenretter den Mann aus dem Baum holen können.

Die Feuerwehr behält sich aber weiter den Einsatz des Hubschraubers vor. Angefordert ist dieser bereits und wird derzeit für den Flug betankt. Gegen 18.30 Uhr soll er in Werdohl eintreffen.

Update vom 15. April, 17.35 Uhr: Jetzt steht es fest: Ein Rettungshubschrauber mit Seilwinde wird zur Einsatzstelle nachalarmiert. Die Höhenretter aus Dortmund klettern derzeit den Baum hinauf, um den Verunglückten zu sichern.

Ein Sprungkissen hat die Feuerwehr zur Absicherung unter dem Baum aufgebaut.
Ein Sprungkissen hat die Feuerwehr zur Absicherung unter dem Baum aufgebaut. © Jona Wiechowski

Update vom 15. April, 17.28 Uhr: Die Höhenretter aus Dortmund sind soeben an der Einsatzstelle eingetroffen. Auch ihre erste Einschätzung lautet: Das wird nicht einfach! Möglicherweise muss der Mann aus der Luft gerettet werden. Dann wäre die Anforderung eines Hubschraubers notwendig.

Update vom 15. April, 17.07 Uhr: Jetzt gibt es nähere Informationen von der Einsatzstelle: Wie die Feuerwehr soeben mitteilt, konnte sich der Flieger selbst aus dem Geschirr seines Gleitschirms befreien. Der Verunglückte traut sich allerdings nicht, den Baum herabzuklettern. Die Feuerwehr hat ein Sprungkissen unterhalb des Baumes aufgebaut, für den Fall, dass der Mann abstürzen sollte.

Viel mehr können die Einsatzkräfte aus Werdohl derzeit nicht tun. Die Einsatzstelle liegt etwa 600 Meter im Wald und ist mit den Feuerwehr-Fahrzeugen nicht zu erreichen. Spezialeinsatzkräfte aus Dortmund wurden zur Höhenrettung angefordert. Sie sollen in etwa 15 Minuten an der Einsatzstelle eintreffen.

Werdohl: Paraglider hängt in Baum - komplizierte Rettung für die Feuerwehr

[Erstmeldung] Werdohl - Kräfte des Löschzugs Stadtmitte sind derzeit am Höhenweg (L655) im Einsatz und versuchen, einen Paraglider aus einem Baum zu befreien. In etwa 15 Metern Höhe hat sich der Gleitschirm im Geäst verfangen.

In etwa 15 Metern Höhe hängt der Paraglider im Geäst. Andere Flieger markierten für die Feuerwehr die Absturzstelle.
In etwa 15 Metern Höhe hängt der Paraglider im Geäst. Andere Flieger markierten für die Feuerwehr die Absturzstelle. © Jona Wiechowski

Ersten Informationen zufolge soll die verunglückte Person unverletzt sein, kann sich aber aus eigener Kraft nicht aus der misslichen Lage befreien. Auch für die Einsatzkräfte der Feuerwehr scheint es kein einfacher Einsatz zu werden. Die Stelle des Absturzes liegt ein ganzes Stück abseits der Straße.

Ob das Drehleiterfahrzeug, das zur Höhenrettung mit ausgerückt ist, in Stellung gebracht werden kann, ist noch offen. Etwa vier bis fünf weitere Paraglider kreisen über der Absturzstelle. Sie erleichterten es der Feuerwehr, den Ort zu finden.

In diesem Waldstück an der L655 hängt der Paraglider in einem Baum.
In diesem Waldstück an der L655 hängt der Paraglider in einem Baum. © Jona Wiechowski

Der Verkehr auf dem Höhenweg kann bislang ungehindert weiterfließen. Einige Einsatzfahrzeuge stehen auf der L655, Autofahrer können daran aber langsam vorbeifahren.

Wir berichten weiter.

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