Ortsteilfest: 4. Kompanie ist „auf dem richtigen Weg“

Die Mitglieder der Vierten hatten beim Rückblick auf das 187. Schützenfest auch einige kritische Anmerkungen.

Werdohl - Mit gerade einmal etwas mehr als 20 Mitgliedern war die Herbstversammlung der 4. Kompanie des Werdohler Schützenverein (WSV) am Freitagabend im Haus Werdohl eher mäßig besucht.

Vielleicht deshalb, weil die Tagesordnung dieses Mal keine besondere Brisanz erkennen ließ. Was der Kompanievorstand zu berichten hatte, ließ unter dem Strich eine gute Entwicklung der Vierten seit der Frühjahrsversammlung erkennen, zumal die Mitgliederzahl um neun Personen auf 169 gestiegen ist.

So konnte Kompaniechef Uwe Schneider auch auf ein gelungenes Ortsteilfest auf der Königsburg verweisen. Er sprach von einem „Super-Ergebnis“ und dankte den vielen Helfern, die sich in den Dienst der Sache gestellt hatten. Man sei – auch ohne Stars, wie früher – auf dem richtigen Weg. Das Fest habe an Gemütlichkeit gewonnen. Deshalb solle der Stil dieser Veranstaltung nach dem Motto „von uns, für uns“ beibehalten werden, wobei man für Anregungen immer dankbar sei.

Was die Aktivitäten der 4. Kompanie in den kommenden Wochen betrifft, so steht der nächste Höhepunkt unmittelbar bevor: Am 28. Oktober steht eine Tagesfahrt nach Winterberg auf dem Programm – am Zielort sind eine Planwagenfahrt und ein Barbecue-Nachmittag geplant.

Am 11. November will eine Abordnung am Königsball der Lüdenscheider Bürgerschützen (BSV) teilnehmen, wobei die Männer „nicht in Grün erscheinen sollen, sondern in galanter Kleidung“. Weitere Eckpunkte im Kompaniealltag sind die Teilnahme am Volkstrauertag, an der Herbstversammlung des Gesamtvereins und das Weihnachtsschießen.

Aus dem Bericht von Volker Brahmsiepen über den Schießbetrieb der Vergangenheit ging hervor, dass man ein Vergleichsschießen mit dem BSV mit 19 Punkten Vorsprung gewinnen konnte und den Schützen aus dem Versetal Gelegenheit gegeben hat, auf dem Schießstand im Vier Jahreszeiten ein Kleinkaliberschießen durchzuführen. Die Teilnahme am Schießbetrieb habe sich zudem leicht verbessert.

Beim Blick nach vorn teilte Brahmsiepen mit, dass der Hauptverein nach zwei Jahren Pause wieder eine Stadtmeisterschaft für Kleinkaliber- und Druckluftwaffen ausrichten wolle. Das Regiments- und Medaillenschießen, so Brahmsiepen weiter, werde um einen Durchgang erweitert. Der erste Durchgang finde bereits am 24. November statt, der zweite am 3. Januar 2018 und der letzte am 25. März, wobei es dann auch um den Seniorenpokal und die Vereinsmeisterschaft gehen werde.

Der Rückblick auf das 187. Schützenfest fand auch kritische Anmerkungen. Bei der Herbstversammlung des WSV werde es dann neben Ehrungen und der Erstellung des Finanzplanes unter anderem auch um die Frage gehen, wie künftig bei der Verlesung des Protokolls verfahren werden soll. Zur Erinnerung: Die vergangene Protokollverlesung im Vier Jahreszeiten hatte mehr als eine halbe Stunde in Anspruch genommen.

Mit drei Anmerkungen beendete der Vorstand schließlich nach einer Stunde die Versammlung: Nachdem das Kompanie-Banner am Schützenfest-Montag verschwunden war, habe ein neues angeschafft werden müssen. Und: Sowohl für die Teilnahme am Europa-Schützenfest 2018 als auch für die Fahrt zur Steuben Parade 2020 in New York liegen bislang nur wenige Anmeldungen vor.

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