Orientierung für die Berufswahl

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Das BOM-Organisationsteam: Sandra Horny, Uwe Wiederspahn und Andreas Haubrichs. ▪

WERDOHL ▪ Den richtigen Job zu finden, stellt besonders die künftigen Schulabgänger vor große Herausforderungen. Eine Vielzahl von verschiedenen Berufsfeldern und den Nachwuchskräften nicht vertraute Firmen tragen nicht gerade zu klaren Ansichten bei. Helfen soll eine Berufsorientierungsmesse (BOM), die am 12. Oktober im Festsaal Riesei stattfindet – die zweite Auflage.

Anknüpfen wollen die Werdohler und Neuenrader Organisatoren an die Premiere, bei der 31 Aussteller insgesamt rund 1000 Interessierte anlockten.

Direkt nach dieser Berufsorientierungsmesse war den Verantwortlichen klar, dass es eine Fortsetzung im nächsten Jahr geben wird. Obwohl es sich um ein gemeinsames Angebot von Werdohl und Neuenrade handelt, wird auch die zweite Auflage an gleicher Stelle stattfinden. „So geeignete Räume haben wir nicht“, sieht der Neuenrader Bürgermeister, Klaus-Peter Sasse, die Vorzüge des Festsaals Riesei.

Dieses Mal wird die BOM aber an einem Mittwoch aufgebaut sein. Dies diene der Zeit- und somit Kostenreduzierung für die Unternehmen, erklärt Andreas Haubrichs von der Werdohl Marketing GmbH. Er setzt ebenso wie Sandra Horny von der Stadt Neuenrade darauf, dass mindestens wieder 31 Firmen als Aussteller gewonnen werden können. „Die Chancen stehen sehr gut, dass wir die Zahl wieder erreichen “ – womöglich sogar noch übertreffen.

Damit die Schüler nicht ganz unvorbereitet auf die Firmen und deren angebotene Berufe treffen, soll schulintern eine Internetseite unter http://www.bom-mk.de mit Link zur eigenen Schule gestaltet werden. Die guten Ideen werden honoriert.

Die Schüler werden zudem aufgefordert, an einem Quiz teilzunehmen. „Die Fragen sind so gestellt, dass man sich über die firmeneigenen Homepages und über andere Quellen informieren muss“, so das Orga-Team. „Wichtig ist, dass die Schüler sich Gedanken machen“, erinnert Sasse ebenso wie Bürgermeister Griebsch daran, dass es sich nicht um eine Jobbörse handelt, sondern um ein Orientierungsangebot. Dennoch konnte nach der Premierenveranstaltung eine Erfolgsbilanz geschrieben werden. Die Vermittlung von Praktika, die Entgegennahme von Unterlagen der Schüler und die Vereinbarung von weiteren Gesprächen zählten dazu.

Vorgesehen ist aktuell, dass die Aussteller und die Schulen schon im Vorfeld der Messe ein gemeinsames Gespräch suchen. So könnten Erwartungshaltungen überein gebracht werden.

Die Anmeldefrist für Aussteller, Firmen und Betriebe hat gestern begonnen und endet am 19. Mai. Das Anmeldeformular ist abrufbar unter http://anmeldung.bom-mk.de.

Marco Fraune

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