Darum gab es nicht nur Bauchtanz bei der orientalischen Tanzgala

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Ihre schmetterlingsähnlichen Flügel hatten einige Tänzerinnen mit LED aufgerüstet.

Werdohl -  „Träume aus 1001 Nacht“ waren am Samstagabend im ausverkauften Saal des Restaurants Vier Jahreszeiten zu bewundern. Die große orientalische Tanzgala war die zehnte ihrer Art in Werdohl und ein Anlass, viel Pracht und Festlichkeit zu versammeln.

Die Veranstalter hatten Einzeltänzerinnen und Tanzensembles aus ganz Nordrhein-Westfalen für den Galaabend gewinnen können: Vom Ensemble Benat Kalima aus Recklinghausen über Amina sowie Shayna und das Ensemble Nurah aus Bochum und Jana aus Köln bis zu „Joie de Vivre“, die „Lebensfreude“, aus Siegen.

Kürzere Anreisen hatten die Tänzerin Karanfilia und das Ensemble Maroua aus Meinerzhagen sowie Amierah Hazara aus Sundern.

Die Moderatoren Britta Sönnecken und Matthias Herz führten charmant durch das abwechslungsreiche Programm, in dem es den klassischem Bauchtanz, aber auch ganz andere Tanzstile zu bewundern gab.

Stark vertreten war der Flamenco, den sowohl „Joie de Vivre“ als auch die Tänzerin Karioca mit ihrem niederländischen Gitarristen Carlos van Tongeren tanzten. Für einen leuchtenden Einstieg sorgte die Tänzerin Maroua, die ihre schmetterlingsähnlichen Flügel mit LED-Lämpchen aufgerüstet hatte.

Orientalische Tanzgala in Werdohl

Zu fortgeschrittener Stunde präsentierten drei Tänzerinnen dieses flatterhafte Leuchten auf der Bühne. Verglichen damit wirkten die Auftritte von Rashalla al Chantara eher martialisch: In ihren sehr ungewöhnlichen Auftritten balancierte sie ein bis zwei Säbel auf ihrem Kopf und wirbelte mit LED-bestückten Fächern über die Bühne.

Vater und Tochter Zohar und Laaila May ließen riesige Stofffetzen zur Musik aus der Fantasy-Saga „Game of Thrones“ tanzen. Einen besonderen Eindruck hinterließ auch die Verbindung aus Livemusik, Tanz und Gesang des schönen Klassikers der spanischen Band Mecano: „Hijo de la Luna“.

Als Superstar und wegen ihres spektakulären Bauchtanzes wurde die Tänzerin Jouvana mit ihrem „King of Drums“ Roland gefeiert. Auch mit ihrem Ensemble machte die Duisburgerin, die regelmäßig Tanzfestivals organisiert, eine gute Figur.

Die dichte Abfolge der Präsentationen ließ eher wenig Zeit, die Akteure zu feiern. Es gab also kraftvollen, aber nicht ausufernden Applaus, denn sonst hätte die Tanzveranstaltung wahrscheinlich locker bis nach Mitternacht gedauert.

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