Regelung für bevorstehenden Vatertag noch unklar

Ordnungsämter kündigen intensive Kontrollen für den 1. Mai an

Soziales Leben in Zeiten von Corona
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Soziales Leben in Zeiten von Corona

Werdohl/Neuenrade - Wer am Freitagabend in den Mai tanzen möchte, muss sich im heimischen Wohnzimmer oder bestenfalls im engsten Familienkreis im Garten austoben. Die heimischen Ordnungsämter kündigen an: Die Einhaltung des Kontaktverbots wird am Feiertag besonders intensiv kontrolliert.

Beliebte Veranstaltungen – etwa gemütliche Vereinspicknicks und -wanderungen – am ersten Tag des Frühlingsmonats fallen dem Corona-Virus zum Opfer. Werdohls Ordnungsamtsleiterin Andrea Mentzel stellt fest: „Wenn zu erwarten ist, dass an bestimmten Tagen viele Menschen unterwegs sein könnten, werden wir mehr Personal einsetzen.“

Mit Blick auf den 1. Mai hat sie allerdings keine besonderen Bedenken, denn die Meteorologen haben Regen angekündigt: „Wenn es gießt, müssen wir uns keine großen Gedanken machen.“ Ausreichend Personal stehe für die Kontrollen zur Verfügung, berichtet die Ordnungsamtsleiterin.

„Wir haben einen Personal-Pool mit zwölf Personen gebildet und werden von Mitarbeitern aus anderen Bereichen der Stadtverwaltung unterstützt.“ Hinzu komme, dass ab dem kommenden Wochenende auch die zweiköpfige City-Streife wieder im Einsatz sei. Dass aufgrund der Corona-Krise Überstunden anfielen, lasse sich nicht vermeiden.

Ähnliches Bild in Neuenrade

Das bestätigt auch Marcus Henninger, Leiter des Bau- und Ordnungsamtes der Stadt Neuenrade. „Aber damit beschäftigen wir uns im Moment nicht“, stellt er fest. Denn das würde noch mehr Arbeit bedeuten – und davon gebe es in Zeiten der Corona-Pandemie ohnehin reichlich: „Denn das Tagesgeschäft läuft ja ebenfalls weiter.“

Auch in der Hönnestadt bekommen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes bei Bedarf Hilfe von Beschäftigten aus anderen Ämtern. „Und der Bürgermeister war selbst auch schon unterwegs“, stellt Henninger fest. Für den 1. Mai rechnet auch Henninger aufgrund der Wettervorhersage nicht mit erhöhtem Kontrollbedarf.

„Aber wir haben natürlich so unsere Punkte, die wir generell und zu unterschiedlichen Uhrzeiten kontrollieren.“ Insgesamt seien die Neuenrader und die Werdohler aber „sehr vernünftig“ loben Henninger und Mentzel.

Noch keine Regelung für den Vatertag 

Wie es nach dem 3. Mai – dann endet nach den bisherigen Vorgaben das Kontaktverbot – aussieht, können sie noch nicht sagen. „Wir warten jeweils auf die Vorgaben von oben und setzen diese dann um“, sagt der Neuenrader Amtsleiter. Deshalb sei noch nicht klar, ob und unter welchen Voraussetzungen Vatertags-Wanderer am 21. Mai, Christi Himmelfahrt, losziehen können.

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