Orden für Oberst Schreiber

Oberst und WSV-Vorsitzender Andreas Schreiber (l.) bekam gestern Abend von Kreisschützenoberst Stefan Tremmel den „Orden für besondere Verdienste um das Schützenwesen“ überreicht. Tremmel: „Auf die Runde freuen sich alle.“ -  Fotos Heyn

WERDOHL - Das 183. Schützenfest des Werdohler Schützenvereins hat Freitag mit Seniorennachmittag, Feierstunde am Ehrenmal und der Zeltparty am Lennestrand seinen Auftakt genommen.

Traditionsgemäß werden zu Beginn des Schützenfestes Beförderungen und besondere Auszeichnungen ausgesprochen. „Orden für Verdienste um das Schützenwesen des Sauerländer Schützenbundes“ bekamen gestern Abend drei Schützenschwestern und ein Schütze. Birgit Reiche wurde für die Arbeit in der 4. Kompanie ausgezeichnet, wo sie an der Vorbereitung und Durchführung von Kompanieveranstaltungen mitwirkt. Gleiches gilt für Sabine Baum von der 4. Kompanie, wobei sie auch noch für ihre erfolgreiche Mitgliederwerbung geehrt wurde. Jutta Keller, ebenfalls von der 4. Kompanie, arbeitet als Kassiererin im Kompanievorstand und ist bei den Jungschützen für die Kassenführung zuständig. Detlef Heinz bekam seinen Orden für den besonderen Einsatz beim Aufbau eines Sponsoren-Pools. Er ist neben seiner engagierten Arbeit im geschäftsführenden Vorstand auch im Kompanievorstand aktiv.

Die wichtigste Auszeichnung des Abends ging in diesem Jahr an Oberst und Vorsitzenden Andreas Schreiber. Er bekam einen Orden des Sauerländer Schützenbundes für „besondere Verdienste“, da er sich über viele Jahre für den Schützenverein einsetzt und in der Vergangenheit als Mitglied des geschäftsführenden Vorstands viel geleistet habe.

Beim Seniorennachmittag hatte Bürgermeister Griebsch die Gelegenheit genutzt, um noch einmal den Nutzen des Stadtumbaus und der Investitionen zu erklären. Die Stadt stecke im Schuldenloch und müsse Steuern erhöhen, andererseits werde viel Geld für ein schöneres Werdohl ausgegeben. Griebsch nahm die Kritik aus Teilen der Bürgerschaft auf, die Stadt gebe Geld für „Luxusobjekte“ aus. Die Lenneroute und Regionale-Projekte verbesserten die Lebensqualität, das sei kein Luxus.

Von Volker Heyn

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