Offenes Singen in der Werdohler Innenstadt

Der Männerchor Verse-Ahetal 1882/1919 unter der Leitung von Eugen Momot begeisterte die Zuhörer mit einem anspruchsvollen Repertoire. - Fotos: Wieschmann

WERDOHL -  Traditionell beginnt der Werdohler Kultursommer – dieses Jahr unter dem Motto „Sommer, Sonne, Kultur“ - mit dem „Offenen Singen“ auf dem Alfred-Colsmann-Platz. Aufgrund des günstigen Wetters hat dies am Samstag auch geklappt, merkte der stellvertretende Bürgermeister Andreas Späinghaus in seiner Eröffnungsrede an. In den vergangenen drei Jahren mussten die Besucher stets in die Aula der Realschule ausweichen.

Das Programm gestalteten der Werdohler Kinder-Projektchor „Singende Grundschulen“ (Leitung: Marion Jeßegus), der Männerchor Verse-Ahetal 1882/1919 (Leitung: Eugen Momot) und das Kinderorchester „Zauberlehrlinge“ (Leitung: Sebastian Hoffmann). Für den Kaffee- , Kuchen- und Waffelverkauf sorgten die Eltern der „Zauberlehrlinge“. Obwohl das „Offene Singen“ am Beginn des Kultursommers steht, hatte die Veranstaltung mit dem 50-jährigen Jubiläum der Musikschule Lennetal einen weiteren Veranstaltungsgrund. „Im Bereich der Musik klappt die interkommunale Zusammenarbeit bereits seit Jahrzehnten prima“, freute sich Marion Jeßegus. Um das vielfältige kulturelle Angebot auch weiterhin erhalten zu können, rief sie die Besucher dazu auf, den Förderverein tatkräftig zu unterstützen. Und so verkauften dessen Vorsitzende Anne Hermes und Musikschulleiter Martin Theile Jubiläumstassen und Kunstkarten für den guten Zweck.

Das Kinderorchester eröffnete das musikalische Programm mit dem „Lummerlandlied“, bevor der Projektchor mit „Karibu - Herzlich Willkommen!“, „Sonnengesang“ und „Singen macht Spaß“ seinen ersten Auftritt hatte. Mitsingen war an diesem Tag nicht nur erlaubt, sondern von den Veranstaltern sogar erwünscht. Vier Lieder waren hierfür auf dem Programmzettel abgedruckt.

Der Männerchor Verse-Ahetal 1882/1919 begann seinen Auftritt mit den Lied „Ei du Mädchen vom Lande“ und entführte die Besucher danach mit „Stenka Rasin“ in die Weite Russlands. Den Projektchor „Singende Grundschulen“ verschlug es da eher auf den afrikanischen Kontintent. Neben dem Känguru, dessen Reise im Hamburger Hafen endet, durfte auch der Disneyfilm-Klassiker „König der Löwen“ nicht fehlen. Die Traumfabrik spielte mit Stücken aus Pippi Langstrumpf und Fluch der Karibik auch im Repertoire des Orchesters „Zauberlehrlinge“ eine Rolle. Von Jari Wieschmann

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