Tag der offenen Tür an der AEG

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Werdohl - Es duftete nach Plätzchen und gebrannten Mandeln. Laut ertönte Weihnachtsmusik über den Schulhof der Albert-Einstein-Gesamtschule. Und wer die Tür zum Foyer öffnete, stand plötzlich mitten drin in einer bunten Winter-Weihnachtswelt. Denn zum traditionellen Tag der offenen Tür durfte der große Adventsmarkt natürlich nicht fehlen.

Wochenlang hatten sich die Schüler auf diesen Tag vorbereitet. Basteln, Backen und Handwerken standen auf dem Stundenplan. Der Kreativität waren dabei schier keine Grenzen gesetzt. Schließlich sollte ordentlich Geld in die Kasse gespült werden. „Von den Einnahmen werden wir spezielle Förderangebote finanzieren“, erklärte Schulleiter Reinhard Schulte.

Doch nicht nur die einzelnen Klassen hatten ihre Stände aufgebaut, sondern auch die Schülervertretung und der Schulsanitätsdienst. Schließlich kamen neben Eltern, Schülern und Ehemaligen an diesem Wochenende auch zahlreiche interessierte Kinder und Jugendliche mit ihren Familien in die Gesamtschule. Denn für die neuen Fünftklässler und angehende Oberstufenschüler gab es am Samstag ebenfalls Informationen. Für sie waren im Obergeschoss extra einige Unterrichtsräume hergerichtet worden. Die Viertklässler konnten dort beispielsweise sehen, wie es im Englischunterricht zugeht oder in der Biologie.

Gesamtschule Werdohl: Tag der offenen Tür

Nebenan informierten sich die angehenden Oberstufenschüler. Auch sie konnten einiges ausprobieren. Zum Beispiel eine Plasmolyse erforschen, Versuche zur Energieweiterleitung machen, die neuen Taschenrechner kennenlernen oder sich über die Leistungskurs-Angebote informieren.

„Für den fünften Jahrgang haben wir eigentlich 120 Plätze. Allerdings werden wir die nicht voll ausschöpfen können. Denn die Klassen, in denen inklusiv beschult wird, dürfen nicht so groß sein“, erklärt der Schulleiter. Wie viele Kinder mit einer Behinderung ab dem Sommer die Gesamtschule besuchen werden, ist noch unklar. Schulte wisse derzeit von 22 Kindern, die die Schule wechseln. Allerdings kommen die selbstverständlich nicht alle auf die Gesamtschule. „Ich gehe davon aus, dass wir also etwa 100 Plätze zur Verfügung haben. Die werden dann aufgeteilt in vier Klassen“, so der Schulleiter.

Schulte wurde nicht müde, am Samstag allen Besuchern die Vorteile seiner Schule zu vermitteln: „Das Besondere ist sicherlich die individuelle Förderung. Wir bemühen uns, dass wirklich jeder hier seinen bestmöglichen Abschluss machen kann.“ - Von Lydia Machelett

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