Offene Pforte gewährt Einblick ins Garten-Paradies

Hannelore und Bruno Allebrod öffneten gestern ihr kleines Schrebergarten-Idyll für Besucher. Das Paar hat sein 333 Quadratmeter großes Areal abwechslungsreich angelegt – zu finden sind zahlreiche Obst- und Gemüsesorten sowie kunterbunt blühende Blumen.

WERDOHL ▪ Auf ein kleines Idyll blicken Hannelore und Bruno Allebrod, wenn sie die Tür zu ihrem Schrebergarten in der Kleingartenanlage Hesewinkel öffnen.

Dicht bewachsen sind die Wege, die bunten üppigen Blüten ragen dem Besucher entgegen, die Äste der Bäume und Sträucher sind schwerbehangen mit Obst, das geschmacklich jede Supermarkt-Theke toppt. Doch ihr kleines Paradies genießen Allebrods nicht alleine – beim gestrigen Tag der offenen Gartenpforte gewährte das Paar interessierten Gartenliebhabern Einblicke auf ihr 333 Quadratmeter großes Grundstück.

„Außer Brokkoli, Spinat und Blumenkohl bauen wir auch sämtliche Gemüsearten selbst an“, verraten Allebrods mit einem Blick auf ihre Beete. Hinter Zucchinis, Steckrüben, Rotkohl, Karotten und Zwiebeln wächst seit Jahren eine Kiwi-Hecke. Gepflegt wird sie von Bruno Allebrod, aus den süßen Früchten kocht Hannelore Allebrod jedes Jahr leckere Kiwi-Marmelade; ähnlich wird mit den zahlreichen Beerensorten verfahren, die bei Allebrods scheinbar mühelos beeindruckende Größen erreichen. Gedüngt werde natürlich rein biologisch, versicherte Bruno Allebrod, der seine Erfahrungen gestern gerne mit Besuchern teilte. Gleich zu Beginn begrüßte das Paar eine Besucherin, die sich für den Umgang mit Pflanzen im Gewächshaus interessierte. Hier gedeihen bei Allebrods in dieser Saison saftig rote Tomaten, knackig grüne Gurten und wohlriechende Kräuter.

Das komplette Gegenteil zum Kleingarten-Idyll wartete gestern hinter der Gartenpforte von Familie Hesmer auf Pungelscheid. Wer in diesen Garten seinen Fuß setzte, fand sich in einem kleinen Park wieder. Viele Wege schlängelten sich entlang der Blumenbeete und Stauden, vorbei an Gartenteichen und weiter den Berg hinauf. Die Wege, stets gesäumt von abwechslungsreicher Hangbefestigung, erschließen ein Gelände von etwa 2800 Quadratmeter, die Hans Hesmer sein Eigen. Aufgrund der Größe könne durchaus von einem Freizeitjob gesprochen werden, bestätigt der Rentner. „Drei Stunden am Vormittag und nochmal drei bis vier Stunden am Nachmittag kommen schon zusammen“, sagt er. Der Garten befinde sich außerdem stets im Wandel – die drei Teiche, sind für Hans Hesmer die Besonderheiten seines großen „Imperiums“. Naturnah sind sie angelegt – mit Steinen und Pflanzen der Umgebung. „Sie sind ein Refugium für Kröten und Frösche, Schmetterlinge und Libellen“, freut sich Hesmer, der selbst keine Lebewesen in seinen Teichen aussetzt. „Die kommen von ganz alleine.“

Susanne Riedl

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