Offene Ateliertage: Annette Kögel lädt Interessierte ein

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Gizmo, der Kater der Künstlerin, blickt dem Betrachter des großen Kunstwerks tief in die Augen. Dieses Bild erregte bei den vergangenen Atelier-Tagen ganz besonders die Aufmerksamkeit der Besucher. 

Werdohl - Wenn Annette Kögel ihr Atelier an der Neuenrader Straße traditionell am ersten Adventswochenende für Besucher öffnet, dürfen sich die Kunstinteressierten dieses Mal auf eine besonders große Vielfalt freuen.

Dass sich die Werdohler Künstlerin stilistisch nicht in eine bestimmte Schublade stecken lässt, beweist sie immer wieder. Am Freitag, 30. November, Samstag, 1. Dezember, und Sonntag, 2. Dezember, überrascht sie ihre Gäste unter anderem mit einem mehrere Meter langen Wandfries. 

Dessen Bezeichnung – „Geschnitten, nicht am Stück“ – ist Programm: „Ich verkaufe den Wandfries vom Stück ab, wie ein Stück Wurst an der Metzgertheke“, erklärt die Werdohlerin. In welchen Farbtönen das Kunstwerk gearbeitet ist, soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden; nur soviel: Textbruchstücke, schemenhafte Gebäude und auch Perlen sind eingearbeitet. 

„Geschnitten, nicht am Stück“ 

Wer besonders knallige Farben bevorzugt, sollte sich die Acrylbilder zum Thema „Stillleben“ ansehen, die Annette Kögel während eines Aufenthalts in der Kaiserstadt Trier auf die Leinwand gebracht hat: Neonfarbene Akzente verleihen diesen Kunstwerken einen ganz besonderen Reiz. 

Schon allein wegen ihrer Größe beeindruckt die Installation, die die Künstlerin als Beitrag für das Projekt des Frauen-Kunst-Forums Südwestfalen einreichen möchte. Der Projekttitel lautet „Essen“; Kögels Arbeit dazu beschäftigt sich mit einer nicht unbedingt gesunden, aber dafür sehr beliebten Speise, die aus Kartoffeln hergestellt wird. 

Auch eine Goldschmiedin ist dabei

Neue Rostbilder, Papierarbeiten, die im Rahmen der Ausstellung „Angezettelt“ im Kleinen Kulturforum zu sehen waren, und adventliche Kunstwerke verspricht die Werdohlerin den Gästen ebenfalls. Goldschmiedin Dagmar Müller wird die „Offenen Ateliertage“ bereichern und Schmuckstücke, insbesondere zum Thema „Kiesel und Kristall“ mit nach Werdohl bringen. Müller hat Drusen zu individuellen Stücken verarbeitet. Als Druse wird ein unvollständig mit Kristallansammlungen verschiedener Art gefüllter, ehemaligen Hohlraum im Gestein bezeichnet. 

Denjenigen, die schon immer einmal selbst künstlerisch tätig werden wollten, bisher vielleicht aber keine Gelegenheit dazu hatten, empfiehlt Annette Kögel auf jeden Fall einen Blick in das Programm für das kommende Jahr, das im Rahmen der Atelier-Tage druckfrisch ausliegen soll. 

Rostiges, Glibberdruck oder Malfeier 

Die Künstlerin bietet im kommenden Jahr diverse Workshops zu verschiedenen Themen an; beispielsweise florales Spachteln, das Fertigen von Collagen, Rostarbeiten oder Sternen sowie Glibberdruck. Auch Malnächte, Malfeiern oder Workshops zu Wunschthemen können gebucht werden.

Offene Ateliertage 2018: Freitag, 30. November, von 18 bis 22 Uhr; Samstag, 1. Dezember, 11 bis 20 Uhr und Sonntag, 2. Dezember, 11 bis 18 Uhr.

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