Musikschule: Tag der offenen Tür

Die ersten Versuche auf dem Keyboard. Da ist augenscheinlich die ganze Familie begeistert.

Werdohl - Volles Haus bei der Musikschule am Samstag. Über vier Stunden strömen immer wieder neue Besucher des Tages der offenen Tür in die Einrichtung. Musikschulleiter Martin Theile ist sehr zufrieden: „Es ist ein wuseliger Tag. Ich bin immer wieder im Haus unterwegs. Aber es ist schön, dass so viele sich dafür interessieren.“

Brechend voll ist es auch im Raum 35. Hier werden die Instrumente Fagott, Saxofon, Oboe und Klarinette vorgestellt. Eine junge Besucherin darf das Fagott einmal hochheben. Sie ist überrascht, wie schwer das Instrument ist. Vier Kilogramm wiegt ein Fagott, erfährt sie.

Im Raum 16 probieren sich jugendliche Besucher, die sonst Geige oder Klavier spielen, einmal an Percussions. An Schlagzeug, Cajon und Xylophon erlernen sie nur in Minuten das Lied „Mary had a Little Lamb“. Eine ältere Besucherin schaut zur Tür herein und lobt: „Das klingt ja wirklich gut.“ Dabei ahnt sie nicht, dass sie nur Neulinge an den jeweiligen Schlaginsturmenten hört.

In Raum 32 greift ein Mädchen zum Horn. Sie versucht, dem Instrument einen Ton zu entlocken. Es gelingt ihr auf Anhieb. Der Musikschullehrer erklärt ihr, wie sich der Ton durch unterschiedliche Lippenhaltung höher oder tiefer anhört – und auch das bekommt die Jugendliche spielend hin.

Im Treppenflur stehen Kisten mit alten Schallplatten, Instrumenten und Notenblättern. Die Besucher stöbern begeistert. Gleich nebendran bietet der Förderverein frische Waffeln an. Die Türen nach draußen sind geöffnet. Dort stehen die Besucher und verzehren die Leckereien bei einem Kaffee.

Zauberlehrlinge, Pop-Gesangsklasse und die Lennebläser geben im Laufe des Tages Konzerte und zeigen, was bei etwas Übung alles möglich ist. Auch die Jekis und das Jugendsinfonieorchester geben ein Gastspiel.

- Von Michael Koll

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