Angebot für Unternehmen

Den ökologischen Fußabdruck der eigenen Produkte ermitteln

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Etwa 20 Teilnehmer informierten sich über die Möglichkeit, den „ökologischen Fußabdruck“ von Produkten feststellen zu können. Einer der Gastgeber war die Stadt Werdohl, die durch Klimaschutzmanagerin Farima Tehranchi und Wirtschaftsförderer Andreas Haubrich (hinten stehend) vertreten war.

Werdohl - Etwa 20 Unternehmer informierten sich bei einer Informationsveranstaltung über die Möglichkeit, den sogenannten „Ökologischen Fußabdruck“ ihrer Produkte feststellen zu können.

Dieser dient allgemein als Maßeinheit für die CO2-Menge, die bei der Herstellung verbraucht wird. 

Eingeladen in die Kletterwelt Sauerland hatte die Gesellschaft für Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis (GWS) in Kooperation mit der Effizienz-Agentur NRW (EFA) und den Städten Altena, Lüdenscheid und Werdohl. 

„Anlass für die Unternehmen einen CO2-Fußabdruck für ihre Produkte zu erstellen, ist unter anderem die zunehmende Nachfrage von Kunden“, erläuterte EFA-Projektleiter Frederik Pöschel. Immer mehr Kunden verlangten, dass Lieferanten eine CO2-Bilanz für ihre Artikel vorlegen könnten. Pöschel: „Dabei ist es nicht nur der Endverbraucher, sondern auch die Industrie, die von ihren Zulieferern Informationen zu den Umweltauswirkungen verlangt.“ 

Doch wie können Unternehmen überhaupt eine solche Bilanz für ihre Produkte erstellen – noch dazu ohne allzu großen Aufwand? Bei der Aufstellung einer CO2-Bilanz unterstütze die EFA die Unternehmen aktiv und biete mit dem einfachen und zudem kostenfreien Tool „Ecocockpit“ eine praktische Hilfe an. Damit könnten onlinegestützt die nötigen Daten erfasst werden. 

Bericht über die praktischen Erfahrungen

Von seinen praktischen Erfahrungen mit dem Computerprogramm bei der Aufstellung einer CO2-Bilanz berichtete Timo Budzinski von der Vossloh Fastening Systems GmbH aus Werdohl. In seinem Vortrag beleuchtete er unter anderem den Nutzen, der beim Zusammentragen der erforderlichen Daten entsteht. „Der Überblick über den Stromverbrauch, Hilfsmitteleinsatz, Rohstoffbedarf und Transportaufwand im Unternehmen bietet die Chance, Einspar- und Optimierungspotenziale besser erkennen zu können“, erläuterte Budzinksi und ergänzte, das Programm der EFA biete „eine wirklich praxisnahe Unterstützung.“ 

Für Unternehmen, die sich für die CO2-Bilanzierung und das „Ecocockpit“ interessieren, steht die Effizienz-Agentur des Landes NRW mit kostenfreien Beratungen zur Verfügung. Ansprechpartner für den Märkischen Kreis ist Frederik Pöschel (Tel. 0 29 22/8 78 19 71). Bei der GWS steht Projektleiter Marcel Krings (Tel. 0 23 52/92 72 12) für weitere Informationen zur Verfügung.

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