Oberst Andreas Schreiber zufrieden

Schützenfest nicht nur finanziell ein Erfolg

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Der Vorstand des Werdohler Schützenvereins zieht ein positive Bilanz.

Werdohl - Der Vorstand des Werdohler Schützenvereins um Oberst Andreas Schreiber rechnet mit einem finanziell guten Abschluss des Schützenfestes. Während die vergangenen Feste jedes Mal ein dickes Minus ins Kontor schlugen, mehrten sich die Zeichen, dass dieses Mal die Kosten des Vereins für die Ausrichtung des Festes eingespielt worden sein dürften.

Oberst Schreiber ist jedenfalls jetzt schon begeistert. Schon beim Festauftakt am Freitag sei ein Drittel mehr Bier als sonst verkauft worden. Es seien auch viel mehr Eintritte an allen Tagen verkauft worden als bei früheren Festen.

Mit der Feststellung in dieser Zeitung, bei der Zeltparty am Freitag mit der Partyband Radspitz sei das Zelt nicht richtig voll gewesen, war Schreiber nicht ganz zufrieden.

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Tatsächlich sei der Eindruck entstanden, dass die Tanzfläche sehr leer gewesen sei. Die Bänke und Tische in der Mitte des Zeltes seien nicht weggeräumt worden, dort habe niemand sitzen wollen. So seien Band und Publikum voneinander getrennt gewesen. 

Schreiber: „Wir haben uns die Leute auseinander gezogen.“ Der Zustrom von Publikum habe auch erst nach 23 Uhr richtig zugenommen. Noch nie habe der Verein bis fast halb eins Eintrittskarten verkauft. Schreiber: „Die Gäste kamen alle sehr, sehr spät.“

Radspitz-Rückkehr noch offen

Die Band Radspitz habe sich voll auf ihr Publikum eingestellt, wenn auch Stimmen zu hören gewesen seien, die von einem „schon wieder Radspitz“ gesprochen hatten. Schreiber schilderte die Problematik: „Radspitz ist einfach super. Wenn wir eine andere Band holen würden, wie manche es wünschen, heißt das nicht unbedingt, dass wir eine bessere Band bekommen.“ 

Ob Radspitz bei der nächsten Zeltparty wieder auftreten werden, müsse noch im Vorstand diskutiert werden. Schreiber: „Etwas anderes machen heißt ja nicht unbedingt, etwas Besseres zu machen.“

Fotos vom Vogelschießen und Abholen der Königspaare

187. Werdohler Schützenfest - der Montag

Dazu gibt es auch die übliche Meckersitzung, die für den 20. Juli um 19.30 Uhr im Vier Jahreszeiten angesetzt ist. Ansonsten sei er vom ganzen Fest sehr begeistert gewesen. Noch nie hätten er und seine Vorstandskollegen so viel Lob von Gästen bekommen. 

Von vielen Seiten habe der Vorstand gehört, wie schön das Fest gewesen sei. Menschen hätten sich sogar dafür bedankt, was wirklich selten sei in einer eher von Kritik geprägten Gesellschaft. Dazu passe eben auch der gestiegene Bierverkauf, obwohl es nicht so heiß wie in vergangenen Jahren war. Das spreche auch für eine Steigerung der Besucherzahlen.

Fotos vom Königsball am Montag

187. Werdohler Schützenfest: Königsball am Montag

Der bunte Bürger-Nachmittag als Neuerung am Samstag im Festzelt sei sehr gut bei den Gästen angekommen. Bislang habe der Seniorennachmittag am Freitag ein Dasein am Rande des Schützenfestes gehabt. Der Alleinunterhalter Dreesmann habe sehr schnell Kontakt zu dem älteren Publikum bekommen und sogar Rollstuhlfahrer zum Tanz bewegt. Schreiber: „Der bunte Nachmittag war in jedem Fall eine Verbesserung im Vergleich zu früher.“

Auch mit dem Festzug am Sonntag war der Vorstand zufrieden, die Iserlohner Stadtmusikanten werden höchstwahrscheinlich nächstes Jahr wieder kommen. Für den Samstag werde nicht noch einmal die Band „Schlussakkord“ gebucht. Die sei zwar auch sehr gut gewesen, hier werde aber über eine Veränderung nachgedacht.

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