Regen und herbstliche Temperaturen schrecken Badegäste ab

Enttäuschende Freibad-Saison

Das Freibad in Werdohl-Ütterlingsen.
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Nur wenige Besucher im Freibad: In den Monaten Juni und Juli kamen insgesamt 3500 Badegäste nach Ütterlingsen.

Viel Regen und im Hochsommer eher herbstliche Temperaturen – keine guten Voraussetzungen für einen Besuch im Freibad. Dementsprechend fällt auch die bisherige Bilanz von Bäderbetriebs-Chef Frank Schlutow aus.

„Die Saison war ausgesprochen mau“, stellt de Bäderbetriebs-Chef fest. Nachdem das Freibad coronabedingt erst am 19. Juni geöffnet hatte, mussten Besucher anfangs noch ein Zeitfenster buchen. Doch mit dem Rückgang der Infizierten hatte es auch für die Badegäste kaum noch Einschränkungen gegeben, auch die Aufenthaltsdauer konnte zwischenzeitlich jeder selbst bestimmen.

Maximal 300 Besucher dürfen ins Bad

Seit dem 27. Juli, mit dem Eintritt des Märkischen Kreises in die Inzidenzstufe 1, ist die Besucherzahl aber wieder auf 300 Personen begrenzt. Doch so viele Besucher zieht es momentan eher nicht nach Ütterlingsen.

„In den Monaten Juni und Juli hatten wir insgesamt 3500 Besucher“, berichtet Frank Schlutow. Größtenteils sei das sicherlich der Witterung geschuldet. „In anderen Jahren mit mehr Sonne haben wir eher die dreifache Besucherzahl.“ Und selbst wenn der Sommer noch einmal zurückkehren sollte: „Die Ferien sind jetzt vorbei.“ Zumindest das erste Zeitfenster werde auch bei sonnigem Freibad-Wetter jetzt wohl kaum noch genutzt..

Hallenbad soll Mitte September öffnen

Mit Blick auf den kommenden Herbst hätten nun die Vorbereitungen im Hallenbad begonnen. „Wir planen die Öffnung etwa für Mitte September“, kündigt der Bäderbetriebs-Chef an. Unter welchen Rahmenbedingungen die Werdohler dann im Hallenbad schwimmen können, kann Schlutow jetzt aber noch nicht absehen. „Ich gehe davon aus, dass ein Hygienekonzept zum Tragen kommt und die Besucherkapazität beschränkt wird.“ Allerdings sei das für die Badegäste sicherlich nicht so problematisch wie im Freibad, wo sich Groß und Klein bei Sonnenschein auch gerne den ganzen Tag aufhalten:. „Wer zum Schwimmen ins Hallenbad kommt, der ist in der Regel ohnehin nach ein bis zwei Stunden wieder draußen.“

Öffnungszeiten: Seit dem 27. Juli müssen die Besucher im Ütterlingser Freibad pandemiebedingt wieder ein Zeitfenster buchen. Zur Auswahl stehen dienstags bis sonntags von 10 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 19 Uhr. Frühschwimmer, sie zahlen zwei Euro Eintritt, sind zwischen 8 und 9.30 Uhr willkommen. Montags bleibt das Bad geschlossen. Erwachsene zahlen für den vierstündigen Aufenthalt drei Euro Eintritt, Kinder bis 16 Jahre zwei Euro. Die Familienkarte kostet sechs Euro.

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