Info-Stelen und Bauzaun-Banner

Heimatscheck für Heimatverein

Heiner Burkhardt vom Heimat- und Geschichtsverein zeigt auf eine der Infostelen, in denen wechselnde Schaubilder gezeigt werden können.
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Heiner Burkhardt vom Heimat- und Geschichtsverein zeigt auf eine der Info-Stelen, in denen wechselnde Schaubilder gezeigt werden können.

Zehn Stelen, in denen wechselnde Schaubilder eingefasst werden können, hat jetzt der Heimat- und Geschichtsverein (HGV) angeschafft. Zum Paket gehören auch vier Bauzaun-Banner. Die Mittel dafür stammen aus einem sogenannten „Heimatscheck“, den Lutz Hoffmann beantragt hatte. Dabei handelt es sich um ein Förderprogramm der NRW-Landesregierung.

Werdohl - Hoffmann erinnerte sich bei der öffentlichen Präsentation der neuen Stelen: „Die Idee dazu hatte ich bereits 2016. Damit verbinde ich mein Interesse als Selbstständiger, den Einzelhandel in der Innenstadt zu stärken, mit meinem privaten Faible für die Historie Werdohls.“ Lutz Hoffmann ist Inhaber des Touristik-Unternehmens „Reiseclub Werdohl“.

Im Dezember 2019 habe er besagten Heimatscheck beantragt. „Das kann ja jeder einzelne Bürger tun und ich rufe alle dazu auf, das auch zu machen. Das kostet gerade einmal 15 Minuten“, blickt er auf sein seinerzeitiges Engagement zurück. „Und bereits Anfang 2020 hatte ich die Bewilligung für das Geld.“

Dem Coronavirus ist es geschuldet, dass die angeschafften Stelen und Banner noch keine Verwendung gefunden haben, doch Hoffmann und die beiden HGV-Vorsitzenden Udo Böhme und Heiner Burkhardt hoffen, dass sich dies bald ändern möge.

Hoffmann, der auch CDU-Ratsherr ist, erläutert: „Die Stelen können immer genutzt werden, wenn etwas in der Innenstadt los ist – sei es das Stadtfest, der Tag der Rettungskräfte, der Weihnachtsmarkt oder das Schützenfest.“

Je nach Anlass sollen dann andere Schaubilder verwendet werden. Diese zeigen dann geschichtliche Ansichten Werdohls, erläutern die Hintergründe eines Gebäudes oder bringen Anekdoten in Erinnerung. Folgerichtig hat Hoffmann seine Initiative auch „Werdohler Geschichtsroute“ überschrieben. „Mit diesem Slogan habe ich den Heimatscheck auch bei der Bezirksregierung beantragt“, erläutert er.

Böhme, der auch Vorsitzender des heimischen SPD-Ortsvereins ist, betont: „Die Stelen mit den Schaubildern sind leicht zu transportieren und somit auch problemlos in den Werdohler Ortsteilen einsetzbar.“ Sein HGV-Vorstandskollege Burkhardt, vormaliges Ratsmitglied der Christdemokraten, fügt an: „Zudem können die Stelen auch kostenfrei von Vereinen ausgeliehen werden – etwa bei Jubiläumsfeiern.“

An Vereinsmitglied Hoffmann gerichtet sagte der HGV-Vorsitzende: „Vielen Dank! Solch eine Unterstützung unserer Vereinsarbeit ist uns ein großer Ansporn für die Zukunft.“

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