Ab November gilt

WERDOHL - Die Verwaltung hat für den am kommenden Montag tagenden Sportausschuss die Sportstättengebühr beschlussreif ausgearbeitet. Es soll bei den schon lange im Raum stehenden vier Euro pro Stunde pro Einheit bleiben.

WERDOHL - Die Verwaltung hat für den am kommenden Montag tagenden Sportausschuss die beschlussreif ausgearbeitet. Es soll bei den schon lange im Raum stehenden vier Euro pro Stunde pro Einheit bleiben.

Von Volker Heyn

In das Nutzungsentgelt mit einbezogen sind entgegen erster Überlegungen jetzt auch der Naturrasenplatz und die Leichtathletikanlagen. Kein Nutzungsentgelt zahlen müssen die Benutzer der Bäder. Komplett aus der Beteiligungspflicht herausgenommen sind alle Übungsstunden für Kinder und Jugendliche. Wenn Rat und Hauptausschuss der Beschlussempfehlung des Sportausschusses folgen, wird die Entgeltregelung zum 1. November 2013 in Kraft treten.

In der Vorlage für die Mitglieder des Sportausschusses wird noch einmal die Notwendigkeit der Sportstättenbenutzungsgebühr dargelegt. Die Stadt hat sich durch den Beitritt zum Stärkungspakt Stadtfinanzen verpflichtet, durch Sparmaßnahmen die Haushaltssanierung zu unterstützen. Der Rat hatte in einem 65 Punkte umfassenden Maßnahmenkatalog unter anderem beschlossen, die Vereine an den Betriebskosten der Sporthallen zu beteiligen. Unterhaltungs- und Verbrauchskosten der Hallen beliefen sich im vergangenen Jahr auf rund 440 000 Euro. Zielvorgabe der Stärkungspaktes war, ab 2014 jährlich 40 000 Euro Vereinsbeteiligungen hereinzuholen. In einer ersten überschlägigen Rechnung kam die Verwaltung so auf eine Benutzungsgebühr von vier Euro pro Stunde pro Halleneinheit.

Die Verwaltung bat daraufhin den Stadtsportverband um Überprüfung, ob sich die vier Euro auch tatsächlich anhand der Trainingszeiten der Vereine realisieren ließen. Die Auswertung ergab 7850 anrechenbare Zeitstunden, die einen Beitrag von 5,10 Euro erforderlich gemacht hätten. Die Verwaltung hat deshalb und auch aus Gründen der Gleichberechtigung die Nutzungszeiten durch den Ligaspielbetrieb am Wochenende und die Nutzung des Naturrasenplatzes und der Leichtathletikanlagen in die Rechnung mit einbezogen. Dann könne es bei den vereinbarten vier Euro pro Stunde pro Einheit bleiben. Ausgenommen sind die Kunstrasenplätze, weil die Vereine dort schon durch Pflegearbeiten an den Anlagen ihren Beitrag leisten.

Die Abrechnung soll weitgehend pauschaliert erfolgen, um möglichst wenig Verwaltungsaufwand zu betreiben.

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