Notarzt erhält neues Fahrzeug

Symbolfoto

WERDOHL ▪ Die Rettungswache erhält einen neuen Notarzteinsatzwagen. Dieser soll das Vorgängermodell ablösen. Die offizielle Übergabe erfolgt am Freitag durch den Landrat. Thomas Gemke wird dann den Schlüssel für das Fahrzeug an den Leiter der Rettungswache, Markus Große, überreichen.

Bei dem „Grundfahrzeug“ handelt es sich um einen BMW vom Typ X 3 mit dem Fahrgestell eines Mercedes Sprinter 416 CDI. Die technischen Daten: 6-Zylinder-Diesel, 2355 Kilogram zulässige Gesamtmasse und 220 PS (160 KW). Die Fahrzeugausstattung umfasst ein Automatikgetriebe, einen Kühlschrank für Medikamente, ein Funk- und Navigationssystem, eine Motorvorwärmung und -weiterlaufschaltung sowie die Sondersignalanlage mit Frontblitzern. Ebenfalls enthalten sind ein Unfalldatenspeicher, eine Umfeldbeleuchtung sowie ein Wärmefach, da Infusionen Körpertemperatur aufweisen sollen.

Auch die medizinische Ausstattung ist umfangreich. Eine Absaugpumpe und ein Beatmungsgerät sind natürlich ebenso enthalten wie ein Defibrillator und eine sonstige Notfallausstattung.

Fahrzeug, Ausstattung und Helfer sind während des Jahres häufig gefragt. Wie der Märkische Kreis mitteilt, rückt der Wagen, besetzt mit einem Notarzt des Werdohler Krankenhauses und einem Rettungsassistenten der Rettungswache, zu zirka 700 Einsätzen im Jahr aus, um „akut vital gefährdeten Einwohnern“ (primär in den Städten Neuenrade und Werdohl) beizustehen. In der Rettungswache Werdohl tun außerdem zwei Rettungsassistentinnen und 16 Rettungsassistenten Dienst. Sie besetzten dort neben dem Notarzteinsatzwagen noch einen Rettungswagen. Beide sind 24 Stunden am Tag einsatzbereit. Hinzu kommt noch der Krankentransportwagen, der in der Zeit von 14 bis 22 Uhr verfügbar ist. Zum Einsatzgebiet gehören vor allem die Städte Werdohl und Neuenrade.

Marco Fraune

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