„Normales Jahr“ für den Löschzug Stadtmitte

Zugführer Bernd Schlotmann (l.) konnte gemeinsam mit Stadtbrandinspektor Manfred Theile (r.) und dessen Vertreter Heinrich Dittmann (2.v.r.) den Beförderten gratulieren. Kerstin Dittmann wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert, Oliver Klein zum Brandmeister und Thorsten Lienenkämper zum Unterbrandmeister.

WERDOHL ▪ Insgesamt 120 Einsätze haben im vergangenen Jahr den Löschzug Stadtmitte der Feuerwehr Werdohl auf den Plan gerufen. Das konnte Löschzugführer Bernd Schlotmann den Kameraden der Wehr bei der Jahresdienstbesprechung des Zuges am Samstag im Gerätehaus berichten.

„Für den Löschzug Stadtmitte war das damit ein normales Jahr“, so Schlotmann. Im Vergleich zum Jahr 2009 verringerte sich die Zahl der Einsätze nur um fünf. Zu 38 Brandeinsätzen war der Löschzug Stadtmitte demnach im Jahr 2010 ausgerückt, 39 Mal zu Hilfeleistungen, 17 Mal zu Menschen in Not und drei Einsätze galten Tieren in Notlagen.

Böswillige Alarme gab es im vergangenen Jahr erfreulicherweise keine, 21 Mal riefen aber Brandmeldeanlagen die Wehr auf den Plan. „Spitzenreiter“ bei den Fehlalarmen war im vergangenen Jahr dabei die Stadtklinik, dicht gefolgt von der Firma Vossloh. Zwei überörtliche Hilfen und sieben Sicherheitswachen haben die Männer und die Frau des Löschzuges Stadtmitte im Jahr 2010 zudem geleistet.

Bernd Schlotmann erinnerte in seinem Bericht an das Sturmtief Xynthia im Februar, das die Wehrleute insbesondere durch umgestürzte Bäume forderte. Ebenso erwähnte er den GSG-Einsatz (Gefährliche Stoffe und Güter) nach einem Einbruch bei Radio Lüling, bei dem die Werdohler Wehr Unterstützung von Spezialisten aus Dortmund erhielt.

Die Personalstärke des Zuges blieb im vergangenen Jahr mit 45 Männern und einer Frau stabil – ein neuer Kamerad konnte beim Löschzug Stadtmitte begrüßt werden. Mit der Beteiligung von 83,82 Prozent an den Übungsdiensten zeigte sich Bernd Schlotmann zufrieden und dankte den Zugmitgliedern für das tolle Ergebnis und ihren Einsatz. Nicht einen Übungsdienst verpasst haben im vergangenen Jahr die Kameraden Frank Bresk, Heinrich Dittmann, Kerstin Dittmann, Edo Höft, Daniel Moses, Walter Munzig, Frank Müller, Carsten Rohrbach, Bernd Schlotmann und Karl-Heinz Spielmann.

Lobend erwähnte Bernd Schlotmann am Samstag die zahlreichen Kameraden, die sich in verschiedenen Lehrgängen am Institut der Feuerwehr in Münster und auf Kreisebene weitergebildet hatten. „Hauptbrandmeister Frank Müller und Oberbrandmeister Daniel Kolodziej investierten viel Freizeit, um die Kameraden an der Drehleiter weiterzubilden“, lobte Schlotmann.

Beim Kreisleistungsnachweis in Plettenberg bewiesen sich in 2010 zahlreiche Kameraden. Kerstin Dittmann uns Sven Werthmann erhielten dabei das Leistungsabzeichen in Silber und Robin Fichter das Leistungsabzeichen in Bronze.

Stadtbrandinspektor Manfred Theile ging in seinem Bericht auf die Arbeit der Werdohler Wehr im vergangenen Jahr zurück. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Heinrich Dittmann konnte er anschließend drei Kameraden befördern: Kerstin Dittmann wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert. Nach bestandenen Lehrgängen im abgelaufenen Jahr konnten zudem Oliver Klein zum Brandmeister und Thorsten Lienenkämper zum Unterbrandmeister befördert werden.

Svenja Hoppe

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