Noch zwei Monate Bauzeit

Der Brückenkörper steht schon fertig da, die Verblendarbeiten sind so gut wie abgeschlossen. Die Baukloh-Brücke wird in zwei Monaten nach etwa einem Jahr Bauzeit fertig sein. -  Foto: Witt

Werdohl -  Noch bis Ende September müssen Werdohler Autofahrer, die auf der Bundesstraße 236 in Richtung Plettenberg unterwegs sind, Geduld aufbringen: Am 30. September soll die halbseitige Sperrung in Höhe der Baukloh-Brücke aufgehoben werden, kündigte jetzt ein Sprecher des Landesbetriebes Straßen NRW an.

Auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte der Bauleiter der ausführenden Firma Pollmann, dass man diesen Zeitplan aller Wahrscheinlichkeit nach einhalten könne. Die Verblendarbeiten seien inzwischen so gut wie beendet. Wenn diese Arbeiten gänzlich abgeschlossen seien, werde das Fachwerkgestaltungselement aus Stahl an den Seiten der neuen Lenne-Überführung angebaut. „Das Element wird größtenteils im Werk fertiggestellt und in circa drei bis vier Wochen geliefert“, erklärte der Bauleiter. Durch die Fachwerkansicht solle erreicht werden, dass der Betrachter optisch in vergangene Zeiten versetzt wird.

Im Anschluss müsse noch das Brücken-Geländer montiert werden, das eine Höhe von 1,10 Meter hat. Theoretisch könne die halbseitige Straßensperrung schon Ende August aufgehoben werden, doch zur Asphaltierung des Brückenanschlusses an die Straße müsse die Sperrung bis zum Abschluss aller Arbeiten bestehen bleiben.

Sind die Arbeiten an der Baukloh-Brücke beendet, werden die Mitarbeiter der Firma Pollmann mit dem Bau des Radweges beginnen, der von der Brücke bis zum Wendehammer am Ende der Gewerbestraße führen soll.

Für den Bau der Brücke und die Erstellung des rund 265 Meter langen Radweges sind laut Landesbetrieb Straßenbau NRW insgesamt 850 000 Euro veranschlagt. Wie bereits berichtet, ist die Brücke in erster Linie für Radfahrer bestimmt, wobei natürlich auch Wanderer die Lenne-Überführung nutzen können.

Autofahrern ist das Befahren der Brücke nicht erlaubt – mit einer Ausnahme: Die Anwohner des Gutes Bockeloh dürfen das Bauwerk, wie bisher auch, befahren.

Im kommenden Jahr sei dann der zweite Bauabschnitt an der B 236 geplant. In diesem Zuge solle der Bundesstraßen begleitende Radweg erstellt werden, so die Ankündigung des Landesbetriebs.

Von Carla Witt

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